OpenSource Initiative "Ein guter Tag" soll eine eigene, unabhängige Stelle bekommen und besser im Alltag angewendet werden können. Dazu braucht die Initiative Ihre Hilfe.

 

Vor 5 Jahren beteiligte sich das Forschungszentrum Prozess- und Produkt-Engineering an der OpenSource Initiative „Ein guter Tag hat 100 Punkte“ und erstellte zusammen mit der non-profit-Organisation Kairos eine Website, die die CO2-Emissionen für Dinge des täglichen Lebens veranschaulicht und Alternativen aufzeigt. Aus einer kleinen Initiative ist eine Bewegung geworden, die 80.000 Menschen in 5 Sprachen anspricht. Die Projektbetreiber informieren über den Umwelteffekt unseres Lebens und geben Entscheidungsgrundlagen für einen nachhaltigeren Lebensstil. 100 Punkte sind das tägliche Budget - sie zeigen, wieviel Punkte die Produkte oder Tätigkeiten unseres Alltags kosten.

Nun soll "Ein guter Tag" eine eigene, unabhängige Stelle bekommen und besser im Alltag angewendet werden können. Dazu braucht die Initiative Ihre Hilfe.

Martin Strele von Kairos und Thomas Feilauer von der FH Vorarlberg erklären: „Wir bauen die Seite so um, dass ein größeres, internationales Team sie pflegen kann. Das bedeutet: Platz für mehr Werte, die besser auf die unterschiedlichen Regionen passen und ständig aktuelle Informationen in fünf Sprachen. Das schaffen wir nur, wenn sich mehr Leute aktiv daran beteiligen. Dazu suchen wir Menschen, die uns mit Übersetzungen in den Sprachen Englisch, Französisch, Italienisch und Slowenisch helfen. Schon heute können Sie sich mit Ihren Sprachkenntnissen registrieren und werden dann zu kleinen Übersetzungsanfragen eingeladen. Heute ist die erste Version der Seite erst in Deutsch und Englisch online. Weitere drei Sprachen folgen in 1-2 Monaten. Ein Formular zum Einreichen von weiteren Produkten und ihren CO2-Werten kommt in einigen Tagen.

Wir arbeiten auch an einem mobilen Werkzeug zur Änderung des Lebensstils. Eine eigene Smartphone App soll Ende des Jahres fertig werden und dabei unterstützen, sich aufzuraffen und alltägliche Gewohnheiten zu verändern. Es soll zeigen, wo es sich lohnt, Vorsätze zu fassen und an seinem Lebensstil etwas zu ändern. Und wo die Politik gefordert ist, die Rahmenbedingungen umweltfreundlicher zu machen. 

Dazu haben wir eine Gemeinschaftsfinanzierung gestartet, um eine eigene Stelle zur Betreuung des Projekts unabhängig finanzieren zu können und auch die Kosten für Programmierung und Grafik im nächsten Jahr abzudecken. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns unter www.startnext.com/eingutertag besuchen und bitten um Ihre Unterstützung. Jeder kleine Betrag hilft uns, die Kampagne unabhängig und transparent weiter zu entwickeln.“

Mehr Infos:

www.eingutertag.org

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/video-das-experiment---kann-ich-das-klima-retten-100.html

 

 

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