Frau Prof in. (FH) Johanna Hefel und 8 Studierende der Bachelor-Studiengänge Soziale Arbeit haben im Rahmen eines Wahlpflichtangebotes in Lappland an der Internationalen Summer School "Social Work from a Global Perspective" teilgenommen.

Lehrende und Studierende aus Finnland, China, USA, Großbritannien, Deutschland, Arabische Emirate, Litauen, Kanada, Nigeria, Hong Kong, Vietnam und Österreich thematisierten Soziale Arbeit im jeweiligen länder-, kultur- und gesellschaftsspezifischen Kontext. Austausch und Begegnung auf verschiedenen Ebenen im Rahmen von Workshops, Vorträgen von Lehrenden und länderspezifischen Präsentationen von Studierenden bestimmten die erste Woche, während in der zweiten Woche Exkursionen und Begegnung mit Land und Kultur stattfanden. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in Schul- und Sozialsystem im äußerst dünn besiedelten Norden von Lappland und hatten die Möglichkeit, sich mit SchülerInnen und Lehrenden auszutauschen.

Ein weiterer wesentlicher Aspekt der Summer School ist Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung hinsichtlich Geschichte, Lebensweise und gegenwärtiger Lage der indigenen Bevölkerung von Lappland, den Samen. Besuche von ehemaligen Siedlungsräumen, Museen, eine Führung im Parlament der Samen und einer Rentierfarm gewährten Einsicht in das reiche Kulturerbe der ursprünglichen Nomaden.

Die Mitternachtssonne erwies sich als ideal hinsichtlich Erleben und Erfahren kultureller Unterschiede - beinah rund um die Uhr. Neben dem umfassenden Programm der Summer School trugen insbesondere das gemeinsame Wohnen der Studierenden, der internationale Abend und zahlreiche gemeinsame Aktivitäten dazu bei, dass die Studierenden auch die Praxis kultureller Unterschiede erfahren konnten.

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