Interkulturelle Erfahrungen sammelten 10 Studierende des BA Studiengangs Soziale Arbeit bei der internationalen Summer School "Social Work from a Global Perspective" in Rovaniemi/Lappland.

Gemeinsam mit Frau Prof.in (FH) Johanna Hefel nahmen daran teil: Elke Martin, Egg Stephanie, Edith Frohnwieser, Tanja Heidegger, Sabine Zech, Desiree Telian, Lins Daniel, Stefan Bühler, Tilman Wagner und Dennis Entner.


Lehrende und Studierende aus Finnland, China, USA, Großbritannien, Deutschland, Serbien, Japan, Russland, Ukraine, Litauen, Nigeria, Pakistan, Tschechien, Schweiz, Vietnam, Haiti und Österreich thematisierten Soziale Arbeit im jeweiligen länder- und gesellschaftsspezifischen Kontext. Austausch und Begegnung auf verschiedenen Ebenen im Rahmen von Vorträgen von Lehrenden, länderspezifischen Präsentationen von Studierenden und Workshops bestimmten die erste Woche, während in der zweiten Woche Exkursionen und Begegnung mit Land und Kultur stattfanden. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in außerfamiliäre Betreuungssysteme von Kindern und Jugendlichen, besuchten eine Mittelschule im äußerst dünn besiedelten Norden von Lappland und hatten die Möglichkeit sich mit SchülerInnen und Lehrenden auszutauschen.

Ein weiterer wesentlicher Aspekt der Summer School ist Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung hinsichtlich Geschichte, Lebensweise und gegenwärtiger Lage der indigenen Bevölkerung von Lappland, den Samen. Besuche von ehemaligen Siedlungsräumen, Museen und dem Parlament der Samen gewährten Einsicht in das reiche Kulturerbe der ursprünglichen Nomaden.

Die Mitternachtssonne erwies sich als ideal hinsichtlich Erleben und Erfahren kultureller Unterschiede - beinah rund um die Uhr. Neben dem umfassenden Programm der Summer School trugen insbesondere das gemeinsame Wohnen der Studierenden, der internationale Abend  und zahlreiche gemeinsame Aktivitäten dazu bei, dass die Studierenden auch die Praxis kultureller Unterschiede erfahren konnten.

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