Die Physikolympiade ist ein naturwissenschaftlich orientierter Wettbewerb, in dem begabte Oberstufenschülerinnen und -schüler unterschiedlicher Schultypen gegeneinander antreten. Auch in diesem Jahr organisierte die FH Vorarlberg den Vorarlberger Landeswettbewerb. Als Sieger des diesjährigen Landeswettbewerbs Vorarlberg der 36. Österreichischen Physikolympiade ging Konstantin Mark vom Gymnasium Schillerstraße Feldkirch hervor.

 

Jedes Schuljahr experimentieren und forschen in ganz Österreich rund 700 Schülerinnen und Schüler unter Anleitung eines "Physik-Trainers", um sich für die Österreichische Physikolympiade vorzubereiten. Die Österreichische Physikolympiade wird vom Bundesministerium für Bildung und vom Landesschulrat organisiert und ist eine Begabtenförderung für naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schüler. Sie steht allen Oberstufenschülerinnen und -schülern jedes Zweigs und jedes Schultyps offen.

Jene zwölf Schülerinnen und Schüler, die am Landeswettbewerb teilnahmen, haben sich Anfang März in einer ersten Ausscheidung gegen ihre Mitschüler aus den Vorbereitungskursen durchgesetzt oder haben einen Qualifikationswettbewerb auf Landesebene absolviert.

Die Landeswettbewerbe der Physikolympiade finden ganz ähnlich wie die Zentralmatura in allen Bundesländern gleichzeitig mit identischer Problemstellung statt. Der Wettbewerb wird von einem Expertenteam der Universität Graz und Gymnasialprofessoren zusammengestellt, dauert vier Stunden und umfasst drei theoretische und eine experimentelle Fragestellung.

Der Schwerpunkt des heurigen Bewerbs lag in den Gebieten Mechanik, Optik und Elektrizitätslehre. Der experimentelle Teil beschäftigte sich mit dem Verhalten von Leuchtdioden bei unterschiedlicher Bestrahlung durch eine andere LED. Der Vorarlberger Landesmeistertitel ging an Konstantin Mark vom Gymnasium Schillerstraße in Feldkirch. Vizelandesmeister wurde Claudio Nardin von der HTL Rankweil und den dritten Platz konnte Martin Stecher vom BRG/BORG Dornbirn-Schoren erringen.

Alle drei dürfen auf Grund ihrer hohen Punktezahlen am nächsten Wettbewerb in Linz teilnehmen, wo sie mit den besten Schülern aus den anderen Bundesländern um den Einzug ins Bundesfinale kämpfen. Besonders erfreut zeigt sich Dr. Michael Salzgeber, der das Wettbewerbsgeschehen der Physikolympiade in Vorarlberg koordiniert, dass das Bundesfinale vom 16. bis zum 31. Mai 2017 im Bereich des Landesschulrats für Vorarlberg ausgetragen wird: "In einem zweiwöchigen Vorbereitungskurs trainieren die besten Jungphysiker Österreichs aus AHS und BHS unter der Anleitung der vier Bundestrainer am Gymnasium Bludenz und schreiben einen abschließenden zweitätigen Wettbewerb. Die fünf besten Schülerinnen und Schüler qualifizieren sich für die internationale Physikolympiade in Yogyakarta - Indonesien, die im Juli 2017 stattfindet. Wir dürfen somit in Vorarlberg einen wichtigen Beitrag zur Hochbegabtenförderung im naturwissenschaftlich-technischen Bereich leisten".

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