Seit Anfang Oktober kooperieren insgesamt acht regionale Unternehmen mit der FH Vorarlberg. Neben den bekannten "Starken Partnern" Bachmann Electronics, Blum, illwerke vkw, Liebherr, ThyssenKrupp Presta und Zumtobel Group sind ab sofort Hirschmann Automotive und der Logistiksoftwareanbieter inet-logistics neue Partner der FH Vorarlberg. Durch die Zusammenarbeit soll vor allem das Interesse an Technik und technischen Studienrichtungen gestärkt werden.

Seit 2014 besteht die Zusammenarbeit zwischen der FH Vorarlberg und sechs regionalen Industrieunternehmen. Seit Oktober 2017 wird die Kooperation durch zwei weitere international tätige Unternehmen ausgebaut. Oswald Werle, CEO von inet-logistics freut sich auf die Zusammenarbeit: "Als Vorarlberger Unternehmen bieten wir ein cloud-basiertes Transport Management System, dass es weltweit mit Branchenriesen wie Oracle und SAP aufnimmt. Dazu brauchen wir ein exzellentes Team. Viele dieser Talente rekrutieren wir durch die enge Zusammenarbeit mit der FH Vorarlberg in Form von Praktika, Werkstudierende, Bachelor-und Masterarbeiten und natürlich Jobs. Durch die neue Kooperation wollen wir noch mehr AbsolventInnen auf uns aufmerksam machen."

Auch Thomas Mayer, CFO der Hirschmann Automotive GmbH betont, wie wichtig eine Zusammenarbeit zwischen der FH Vorarlberg und Vorarlbergs Wirtschaft ist: "Wir sind stetig auf der Suche nach bestens ausgebildeten SpezialistInnen und Fachkräften mit technischem Know-how. Daher sind wir bestrebt, die regionale Bildungslandschaft zu fördern und sehen dies als Investition in unsere Zukunft."

Technikworkshops für Kinder und Jugendliche
Das Motto dieser Zusammenarbeit lautet "Starke Partner". Die Partnerschaft beinhaltet zahlreiche Maßnahmen, die die FH Vorarlberg zusammen mit den Unternehmenspartnern durchführen. Durch ihre Unterstützung können zum Beispiel Workshops, Schulprojekte, Exkursionen usw. angeboten werden.

So wird mittlerweile an vier Vorarlberger Gymnasien ein großer Teil der Unterrichtseinheiten des Wahlpflichtgegenstands "Natur und Technik" wesentlich von Dozierenden der FH Vorarlberg entwickelt und abgehalten. Unter dem Titel “Technik beGREIFEN” können die Jugendlichen in den Labors der FH Vorarlberg technische Fragestellungen aus dem Unterricht selbst praktisch umsetzen. "Bei uns lernen die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel einen Industrieroboter zu programmieren oder Elektronik aufzubauen", erklärt Mag. Stefan Fitz-Rankl, Geschäftsführer der FH Vorarlberg.

Solche und viele andere Maßnahmen wie beispielsweise die KINDER- oder JUGENDUNI sollen dafür sorgen, dass auch in Zukunft viele Studierende an der FH Vorarlberg ausgebildet werden können und dem Arbeitsmarkt als Fachkräfte zur Verfügung stehen. Die Unterstützung durch die Starken Partner ist bei allen diesen Maßnahmen ganz wesentlich.

Zusammenarbeit mit Vorarlbergs Wirtschaft
Die FH Vorarlberg arbeitet sehr eng mit Unternehmen aus Vorarlberg und der Region zusammen. Diese Zusammenarbeit zeigt sich zum einen in zahlreichen Forschungsprojekten und Forschungsaufträgen mit und für Unternehmen, zum anderen in gemeinsamen Projekten mit Studierenden. Nicht selten ist die Bachelor- oder Masterarbeit als praxisorientierte Arbeit innerhalb eines Unternehmens ausgelegt. Das heißt, die Unternehmen haben die einmalige Chance, einen bestimmten Sachverhalt unter streng wissenschaftlichen Gesichtspunkten untersuchen zu lassen und sich mit dem neu gewonnenen Wissen wirksam weiterzuentwickeln.

Ausbildung zusammen mit und für die Unternehmen in der Region ist ein wesentlicher Bestandteil des Erfolgs der FH Vorarlberg. Durch die Kooperationsvereinbarung mit den „Starken Partnern“ soll diese Zusammenarbeit noch vertieft und weiter ausgebaut werden. Die Studierenden haben nach und zum Teil auch während des Studiums beste Aussichten auf einen attraktiven Arbeits- bzw. Praktikumsplatz.

 

 

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