Studierende des 3. Semesters im Studiengang Soziale Arbeit haben sich in den vergangenen Monaten intensiv und kritisch mit ihrem individuellen Sozialraum auseinandergesetzt. Daraus sind viele spannende Projektideen zum Thema „Gemeinwesenarbeit - eine sozialräumliche Strategie“ entstanden. Diese Ideen sind nun bis 31. Jänner als Plakate im Foyer Achstraße der FH Vorarlberg zu besichtigen.

 

Gemeinwesenarbeit (GWA) gilt als eine der drei traditionellen Methodenansätze der Sozialen Arbeit und ist ein wesentlicher Studieninhalt im Studiengang Soziale Arbeit an der FH Vorarlberg. Neben der Einzelfallarbeit und der sozialen Gruppenarbeit wird Gemeinwesenarbeit als methodenintegrativer Ansatz und Arbeitsprinzip der Sozialarbeit vermittelt. Ziel der Gemeinwesenarbeit ist die Verbesserung sozialräumlicher Strukturen. „Die Studierenden lernen im Bachelorstudium Soziale Arbeit die Grundsätze der Sozialraumtheorie kennen“, erklärt Hochschullehrer Oliver Mössinger. „Darüber hinaus vermitteln wir ihnen ein Set an unterschiedlichen Methoden, das sie dann in unterschiedlichen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit anwenden können. Ebenso spielt Netzwerkarbeit in der Gemeinwesenarbeit eine wichtige Rolle. Auch das üben die Studierenden.“


Lehrveranstaltung „Gemeinwesenarbeit - eine sozialräumliche Strategie“

Die Studierenden des 3. Semesters im Bachelorstudiengang Soziale Arbeit haben in den vergangenen Monaten intensiv an individuellen Projektideen gearbeitet und mit ihrer Abschlussarbeit in der Lehrveranstaltung „Gemeinwesenarbeit - eine sozialräumliche Strategie“ jeweils zwei Plakate gestaltet. Aus diesen Plakaten wurde nun eine Ausstellung im Foyer Achtraße der FH Vorarlberg gestaltet. Die Ausstellung ermöglicht einen Einblick auf unterschiedliche Herangehensweisen in der Sozialraum- und Gemeinwesenarbeit sowie auf Anwendungsmöglichkeiten in den Handlungsfeldern Sozialer Arbeit. Die Ausstellung ist noch bis 31. Jänner zu besichtigen. Die im Zuge der Ausstellung ausgewählten Plakate repräsentieren hierbei nicht “the best of” der eingereichten Arbeiten. Die Ausstellung erhebt auch nicht den Anspruch auf “Perfektion”.

Studierende (Vollzeitstudium und berufsbegleitendes Studium)

Angelina Krischke - "Kinderbetreuung 3.0"
Andrea Streif - "Mehr Sicherheit für die Anwohner u. Passanten im Gemeindegebiet Dorfbichl"
Benjamin Gruber - "Das Ende der (Jugend-) Kultur in Lustenau"
Chrisine Benzer - "Micro Apartments in den Städten von Vorarlberg"
Dominik Illmer - "Dornbirner Nachtleben"
GuevaraTrummer - "Der Gugstein wird mobil"
Daniela Lehner - "Erhaltung der Nahversorgung in der Gemeinde Buch"
Gerhard Natter - "Behinderung und Inklusion"
Üseyin Irmak - "Alleinerziehende Frauen und Armut"
Julia Märk - Projekt "ich hab nichts getan" Mobbing an Schulen in der Region amKumma
Katrin Feuerstein - "Schulische Integration im Prozess gesellschaftlicher Desintegration"
Nicole Lang - "Kindergarten Runa als sozialer Treffpunkt für Kinder, Jugendliche und Eltern"
Nikolas Burtscher - "Selbsthilfe freundliches Krankenhaus" 


Artikel "Gemeinwesenarbeit" NEUE Vorarlberger Tageszeitung

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