Shell Eco Marathon

Mehr als 4.000 Arbeitsstunden investierten die Studierenden des Masterstudiengangs Energietechnik und Energiewirtschaft in die Entwicklung und den Bau ihres hocheffizienten Elektrofahrzeugs. Sie konzipierten die Karosserie, das Fahrwerk und den Antrieb und stimmten alles optimal aufeinander ab. Bei einem internen Ausscheidungswettkampf im März setzte sich das Team Elena mit ihrem Elektro-Prototyp gegen die Mitstudierenden durch. Andreas Hosp, Roman Beer, Ines Halbritter, Dominik Allgaier, Simon Ladurner, Norbert Christof, Sascha Steiner und Susi Ausserer sicherten sich damit einen Startplatz beim Shell Eco-marathon in Rotterdam.

Der Energieeffizienz-Wettbewerb fand heuer bereits zum 30. Mal statt und richtet sich an StudentInnen-Teams aus aller Welt. 198 internationale Mannschaften trafen sich vom 21. bis 24. Mai in Rotterdam. Mit dabei zwei Teams aus Österreich. Das Team der FH Vorarlberg startete in der Kategorie "Prototype Battery Electric". Die Aufgabe lautete: Eine Strecke von 16 km innerhalb von 39 Minuten mit möglichst geringem Energieverbrauch zurückzulegen. Mit einem Ergebnis von 430 km/kWh und vier gültigen Wertungsläufen sicherten sich die Vorarlberger StudentInnen den 15. Gesamtplatz unter den 53 angetretenen Fahrzeugen. Die Teamleiter Ines Halbritter und Simon Ladurner sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden: "Für einen Erstantritt haben wir eine super Leistung hingelegt. Wir konnten uns von Lauf zu Lauf steigern, und zum Schluss haben wir wirklich alles aus unserem Fahrzeug herausgeholt." Auch Dr. Jörg Petrasch, Stiftungsprofessor für Energieeffizienz an der FH Vorarlberg, der das Wettbewerbsteam über drei Semester hinweg betreute, zeigt sich von der Leistung der Studierenden begeistert: "Unsere Studierenden haben extrem hart gearbeitet. Sie haben von null weg ein komplettes Fahrzeug gebaut und dabei eine Reihe von wirklich innovativen Lösungen gefunden. Neben der Leistungsfähigkeit und Robustheit des Fahrzeugs haben mich vor allem der Teamgeist und das Organisationstalent der Studierenden beeindruckt."

Sponsoren des Teams der FH Vorarlberg waren ACE Advanced Composite Engineering, Zumtobel Group, Egger Metall, Schmicking Reha-Technik, Omicron, Mercedes Schneider, Graf Electronic, 1&1 Prototypen und der Vorarlberger Technischer Verein.