Laserablation
Die Laserablation ist ein flexibler und schneller Prozess zum Bearbeiten jeglicher Materialien wie Gläser, Kristalle, Polymere, Metalle,…
Als „Ablation“ wird generell der Materialabtrag mittels Laserstrahlung bezeichnet. Die Laserbearbeitung ermöglicht präzises und materialschonendes Schneiden, Bohren von Löchern nahezu beliebiger Querschnitte, sowie die Herstellung dreidimensionaler Oberflächenstrukturen und kleinster Teile.
Die Bearbeitung verschiedenster Werkstoffe, wie beispielsweise weicher Kunststoffe, Hartmetalle, Gläser, Saphir oder Diamant ist möglich. Mechanische Feinbearbeitungsverfahren werden durch die Laserablation ergänzt, um neue Fertigungsfelder im Mikro-Bereich zu erschließen.
Lasersysteme an der Fachhochschule: UV - IR, fernes IR
- Excimerlaser (193 nm, 25 ns): Schneiden, Bohren, 3D-Strukturieren, Belichten
- Festkörperlaser (1040 nm, 520 nm, 347 nm, 350 fs): Schneiden, Bohren, 3D-Strukturieren
- CO2- Laser (10,6 µm, cw): Schneiden, Gravieren, Markieren, Lackentfernung
Serviceleistungen
- Bearbeitung von Metallen, Keramik, Gläsern, Kunststoffen, Kristallen (Diamant, Saphir,….), biologische Materialien
- Machbarkeitsstudien
- Bearbeitungsversuche (Bohren, Schneiden, Strukturieren,…)
Durch die an der FH Vorarlberg zur Verfügung stehenden Lasersysteme steht ein breites Spektrum an Bearbeitungsparametern zur Verfügung. Dies sind 5 unterschiedliche Wellenlängen, welche sich vom UV bis ins ferne IR erstrecken, sowie Pulsdauern von wenigen hundert Femtosekunden, über Nanosekunden bis zur cw-Strahlung. Dies bietet die Möglichkeit an Ort und Stelle das für die jeweilige Aufgabenstellung geeignete System zu evaluieren.
Zur Auswertung der Ergebnisse stehen die messtechnischen Möglichkeiten (Rasterelektronenmikroskop, diverse optische Mikroskope, Weißlichtinterferometer,..) des Forschungszentrums für Mikrotechnik uneingeschränkt zur Verfügung.


