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Evaluation der Alkoholprävention "Kennidi"

Mit dem Projekt "Kennidi" führt die Vorarlberger Werkstatt für Suchtprophylaxe (SUPRO) zwischen 2010 und 2013 das Projekt "Mehr Spaß mit Maß" zur Alkoholprävention auf Gemeindeebene fort. Der Forschungsschwerpunkt hat den Auftrag erhalten, die Wirkungen dieses Projekts begleitend zu evaluieren.

Mädchenbar Amazone"Kennidi" setzt bei seinen Maßnahmen zur Alkoholprävention für Jugendliche in erster Linie auf den erfolgreichen Einsatz so genannter "Peers". Eine Kerngruppe von 15 jungen Menschen erhält die Aufgabe, anderen Peers in den über 20 beteiligten Gemeinden zu schulen und ihnen dabei die Möglichkeiten der Alkoholprävention in der Gemeinde nahezubringen.

 

 

Gestützt wird das Projekt durch die Bürgermeister/innen und Gemeinderäte der beteiligten Gemeinden, so dass die Peers eine breite Basis in der Gemeinde für ihre speziellen Aktivitäten erhalten. Zentrum der positiv motivierenden Aufklärungsarbeit wird die alkoholfreie Kennidi-Bar sein. Das Projekt will aber noch vielseitigere Initiativen setzen, wie etwa den kostenlosen Alko-Blastest (siehe: http://www.mariaebene.at/admin/

 

Der Forschungsschwerpunkt "Gesellschaftliche und sozialwirtschaftliche Entwicklung" verfolgt insgesamt drei Evaluationsfragestellungen (und -methoden):

 

  1. Inwiefern können die verhältnispräventiven Projektziele auf Gemeindeebene umgesetzt, erreicht, auf andere Gesundheitsbereiche übertragen und nachhaltig verankert werden? (40 qualitative Interviews mit Gemeindevertretungen)
  2. Inwiefern ist der Peer-Ansatz erfolgreich? (3 standardisierte Befragungen der Peers)
  3. Wie kann das SUPRO-Team einen Prozess der Selbstevaluation organisieren? (8 Workshops zu den Maßnahmen und Methoden der Selbstevaluation mit dem Supro-Team)
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FH Vorarlberg
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Prof. (FH) PD Dr. Frederic Fredersdorf

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  Schwerpunkte
  • Sozialberichterstattung, Sozialraumanalyse
  • Humanressourcen, Soft-Skills und Sozialkapital
  • Gesundheit
  • Demographie
  • Bildung/Weiterbildung
  • Psychosoziale Aspekte der Arbeits- und Organisationsentwicklung
  • Sozialarbeitsforschung (Gender, Migration, Sozialpolitik, Professionalisierung u.a.)

 

Die fachlichen Schwerpunkte werden mittels quantitativer und qualitativer empirischer sowie kommunikativer Methoden umgesetzt.