Oft werden Modellprojekte evaluiert, um sie von Beginn an zu unterstützen und abschließend ihre Effekte zu belegen. Mit Bezug auf den Ansatz der Aktions-/Handlungsforschung begleiten wir Projekte von sozialen Organisationen, Gebietskörperschaften und Unternehmen kooperativ mit Stakeholdern der Praxis. Das bedeutet, Ziele gemeinsam festzulegen und zu operationalisieren, interne wie externe Erhebungen iterativ durchzuführen, Daten zu analysieren und aufzubereiten, Ergebnisse zu diskutieren und Handlungsoptionen daraus abzuleiten. Im Sinne einer unterstützenden wie auch resümierenden Begleitforschung setzen wir Evaluationen stets formativ und summativ um.

Mehr Spaß mit Maß (2004 bis 2008)

Im vom Fonds Gesundes Österreich geförderten und von der Werkstatt für Suchtprophylaxe (Götzis) beauftragten Projekt wurde ein Vorarlberger Präventionsprogramm zum jugendlichen Alkoholkonsum wissenschaftlich begleitet. Ergebnisse sind publiziert unter: Frederic Fredersdorf & Wolfgang Heckmann: Der T-Faktor. Mäßigungsansätze in der Sozialen Arbeit. VS Verlag für Sozialwissenschaften. Wiesbaden 2009.
 

Evaluation in der Caritas Vorarlberg (2013/2014)

Im Auftrag der Caritas Vorarlberg führte das Forschungzentrum Sozial- und Wirtschaftswissenschaften eine multidimensionale sozialwissenschaftliche Erhebung durch, die sich auf verschiedene Dienstleistungen der Institution bezogen.

Für die Caritas Vorarlberg führt das Forschungszentrum Sozial- und Wirtschaftswissenschaften im Jahr 2013 eine multidimensionale sozialwissenschaftliche Erhebung, bezogen auf mehrere Dienstleistungssektoren, durch. Alle Teilerhebungen dienen dazu, der Caritas Grundlagen zu schaffen, ihr internes Qualitätsmanagement weiterzuentwickeln.

Die Evaluation wird in vier Modulen realisiert:

  • Qualitative themenzentrierte Interviews mit Klientinnen und Klienten der Flüchtlings-/Migrationshilfe und Suchthilfe sowie mit Angehörigen aus Hospiz-Betreuten. Auf Basis der Gruppendiskussionsergebnisse und der qualitativen Interviews entwirft die FH Vorarlberg zwei standardisierte Befragungsinstrumente für die drei Zielgruppen: a) ein Screening für die Flüchtlings-/Migrationshilfe und die Suchthilfe, b) einen umfassenderen Bogen für Angehörige.
  • Entwicklung und Durchführung einer schriftlichen, quantitativ standardisierten Befragung von Spenderinnen und Spendern zu wertebezogenen Hintergründen ihrer Verbindung mit der Caritas Vorarlberg.
  • Entwicklung und Durchführung einer schriftlichen, quantitativ standardisierten Befragung von Systempartnerinnen und -partnern der Caritas Vorarlberg zu Aspekten des Images und der Kooperation.
  • Qualitative themenzentrierte Interviews mit Medienvertreterinnen und -vertretern zu Aspekten des Images und der Kooperation.

Die entwickelten Tools und die aus ihrem Einsatz sich ergebenden Erkenntnisse dienen der Caritas Vorarlberg dazu, das interne Qualitätsmanagement weiterzuentwickeln.

Kontaktperson Forschungszentrum Sozial- und Wirtschaftswissenschaften

Frederic Fredersdorf

Prof. (FH) PD Dr. Frederic Fredersdorf
Leiter Forschungszentrum
Vorsitzender des Josef-Ressel-Senats in der Christian Doppler Forschungsgesellschaft

 +43 5572 792 5303
 +43 5572 792 9500
frederic.fredersdorf@fhv.at
sowi@fhv.at

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