Prof.-Heinz-W.-Bull-Stiftung an der FHV
Mit der im Jahr 2006 gegründeten Prof.-Heinz-W.-Bull-Stiftung verstärkt die FHV Forschung und Lehre zum Thema Wirtschaftsethik. Die Stiftung des 2007 verstorbenen Konstanzer Universitätsprofessors Dkfm. Heinz W. Bull ermöglicht unter anderem die Vortragsreihe „Wirtschaftsethik - Dialog in der Bibliothek“.
In diesen Vorträgen werden relevante Fragestellungen aus Wirtschaft und Gesellschaft thematisiert. Grundannahme bildet hierbei die Einsicht, dass sowohl im sozialen als auch im ökonomischen Bereich ethische Problemstellungen nach wie vor der Klärung bedürfen. Erfolgreiches Wirtschaften und ethisches Handeln widersprechen sich nämlich nicht; im Gegenteil bedingen sie sich gegenseitig. Nachhaltiger Erfolg kann niemals jenseits ethischer Grundlagen gelingen. Die Veranstaltungsreihe steckt sich daher das Ziel, eben diese Einsicht im kollektiven Bewusstsein zu stärken. Die einzelnen Veranstaltungen werden mit Impulsreferaten, Lesungen oder Filmvorführungen eingeleitet. In einer anschließenden Plenumsdiskussion wird ein offener Dialog angestrebt. Dank der Stiftung entstehen weder für die FHV noch für Studierende zusätzliche Kosten.
Dass sich Prof. Bull bei der Gründung seiner Stiftung für die FHV entschieden hat, resultiert aus seiner tiefen Verbundenheit mit dem Haus. Prof. Dkfm. Bull war als Lehrbeauftragter für „Internationale Unternehmensführung - Relationship Management“ an der FHV tätig. Er schätzte an der Hochschule besonders das „sehr produktive und politikfreie Ambiente“. Programm, Organisation und das positive Arbeitsklima waren für ihn die wichtigen Gründe für seine Entscheidung. Auch die Praxisbezogenheit der Studiengänge und der hohe Anteil berufsbegleitender Ausbildung beeindruckten ihn.
Prof. Dkfm. Heinz W. Bull wurde 1938 in Karlsruhe geboren und studierte Betriebswirtschaft und chemische Verfahrenstechnik in Karlsruhe und Mannheim. Nach Führungspositionen bei Pharma-Riesen wie Pfizer, BMS, Herba AG war Prof. Dkfm. Bull ab 1972 Geschäftsführer für Altana in Österreich, Italien und Deutschland tätig. Er lebte mit Gattin Brigitte, einer gebürtigen Wienerin, in Konstanz.


