„Die leise Spur ins eigene Leben“
Der Künstler und FHV-Hochschullehrer Dr. Hubert Matt hat einen Denkort an Provikar Carl Lampert im Park vor dem Dornbirner Pfarrzentrum St. Martin gestaltet. „Layer“ nennt er den Ort, an dem das Unebene der Natur dem Betrachter die Unebenheiten im Menschen aufzeigen soll.
Hubert Matt setzt mit „Layer“ kein Denkmal und bezieht sich nicht direkt auf den Anlass. Er schuf einen Ort, an dem vieles unsichtbar bleibt und dem Betrachter Raum lässt für seine eigene Wahrnehmbarkeit. Entstanden ist „Layer“ ohne großes Aufsehen. Nur mit Schaufeln und der Hände Arbeit wurden sieben Betonröhren in das natürliche Gelände zwischen Pfarrhaus und Kirchturm eingelassen. Je nach Gefälle ragen sie null bis 60 Zentimeter über das Erdniveau hinausragen und erzeugen dadurch eine imaginäre Ebene. So spielen sie mit der Realität des Sichtbaren und der Imagination dessen, was unter der Erdoberfläche nur erahnt werden kann.
„Layer“ ist ein kleiner Ort neben einer großen Kirche, der zum Nachdenken anregen soll.
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