Studiengangsübergreifende Wahlmodule der technischen Masterstudiengänge

Sie haben Vorkenntnisse und Fähigkeiten aus vorherigen schulischen oder beruflichen Ausbildungen und möchten diese nützen, um sich studiengangsübergreifend fachlich zu vertiefen? 

Durch eine intensive Kooperation unter den Studiengängen ist es Ihnen in Ihrem Studium möglich, Vertiefungsmodule aus allen technischen Masterstudien an der FH Vorarlberg zu wählen.

Sie finden hier Wahlmöglichkeiten, Zugangsvoraussetzungen und Lernziele der einzelnen Vertiefungsmodule der anderen Studiengänge und können prüfen, welche Vorkenntnisse notwendig sind. Über die Zulassung zu einem Vertiefungsmodul entscheidet die jeweils für die Vertiefung zuständige Studiengangsleitung. 

Mechatronics-Vertiefungen

Voraussetzungen:

  • Maturaniveau Physik und Chemie (Atommodell, Photonen, elektromagnetisches Spektrum, Ladung, Masse, Bewegungsgleichungen, Maxwell-Boltzmannsche Geschwindigkeitsverteilung, Strom, Spannung, Widerstand)
  • Schaltungsanalyse, passive Bauelemente (L, R, C)
  • Lernergebnisse der Lehrveranstaltung Grundlagen der Elektrotechnik 1 und 2 (im Mechatronik Bachelorstudium)
  • Regelungstechnik Grundlagen (Übertragungsfunktion, Fourier-, Laplace- und Z- Transformation, regelungstechnische Systeme)
  • Verständnis, Interpretation und Lösungmethoden von linearen Differenzialgleichungen
  • Maxwell - Gleichungen in integraler oder differenzieller Form interpretieren
  • Umgang mit MATLAB

Lernziele:

  • Die Studierenden kennen die Funktionsweise moderner Antriebe (z.B. Drehfeldmaschinen, Mikroantriebe, permanenterregte Synchronmaschinen), deren Dynamik und Besonderheiten in der Ansteuerung (z.B. Feldorientierte Regelung).
  • Sie können komplexe Leistungselektronische Schaltungen analysieren (statisch, dynamisch) und kennen deren gewünschte und unerwünschte Effekte. Begriffe wie EMV, PFC, Verzerrung sowie deren Effekte sind bekannt.
  • Die Studierenden sind fähig, Sensorsysteme und Messprinzipien für eine Breite von mess- und regelungstechnischen Anwendungen auszuwählen.
  • Die Studierenden können Messschaltungen bauen und Sensorsignale interpretieren. Ein grundsätzlicher Überblick über die Fertigung, Design, Technologie und physikalische Eigenschaften von Mikro- Sensoren und Aktuatoren ist vorhanden.
  • Die Studierenden wissen, wie man die grundlegenden Techniken der digitalen Signalverarbeitung in 1D und 2D anwendet und kennen deren Vor- und Nachteile.
  • Die Studierenden haben Erfahrung im wissenschaftlichen Umgang mit Problemstellungen (Projektarbeit).

Voraussetzungen:

  • Programmierkenntnisse („C“ oder alternativ eine andere ähnliche höhere Programmiersprache)
  • Kenntnisse von Digitalelektronik (grundlegende kombinatorische und sequentielle Schaltungen, einfache Automaten)
  • Kenntnisse über den Aufbau, die Komponenten und die Funktionsweise von Mikrocontrollern und Mikroprozessoren
  • Grundlegende Kenntnisse von Computerarchitektur, Computernetzwerken, sowie des Aufbaus und der Funktion von Betriebssystemen 

Lernziele:

Die Studierenden lernen Methoden kennen und anwenden, die in der softwaretechnischen Realisierung mechatronischer Systeme zum Einsatz kommen, von Anforderungsanalyse, über Design zur Simulation, Implementierung und Test. Besonderes Augenmerk gilt dem Verständnis und der Anwendung moderner Netzwerksysteme, der Herausforderungen, die durch das Echtzeitverhalten entstehen und der Anwendung moderner Codegenerierung in diversen Sprachen und Frameworks. Weitere Schwerpunkte sind die Handhabung von Systemen mit beschränkten Ressourcen und die Verwendung von Hardwarebeschreibungssprachen.

Voraussetzungen:

  • Lineare Algebra, Analysis
  • Regelungstechnik: Übertragungsfunktionen, Reglerentwurf
  • Beschreibung technischer Systeme über Bondgraphen (Kausalisierung, Überführung in Blockschaltbilder, Algebraische Schleifen, Kausalitätskonflikte)
  • Grundlagen der Elektrotechnik
  • Mechanik: Statik, Kinematik
  • MATLAB-Programmierkenntnisse

Lernziele: 

  • Die Studierenden sind in der Lage Steuer- und Regelsysteme für Mehrkörpersysteme im Allgemeinen und Roboter im Speziellen unter Einbeziehung von Reibung, Schwerkraft und Trägheit mathematisch zu beschreiben.
  • Die Studierenden lernen Methoden der Modellbildung und Simulation, sowie Werkzeuge zur Lösung komplexer Aufgabenstellungen aus der Robotik kennen und Erwerben die Fähigkeit theoretisches Wissen weiterführender Themen aus verschiedenen Fachgebieten der Mechatronik praktisch umzusetzen.

     

Mehr Informationen zu den Mechatronik-Vertiefungen.

Vertiefung aus Energietechnik und Energiewirtschaft

Voraussetzungen:

  • Grundlagen der Energietechnik und Energiewirtschaft: Energie als physikalische Größe, Energiequellen und -träger, Sektoren, Primär-, Sekundär- und Nutzenergie, Energiebedarf, Klimawandel, grundlegende Zusammenhänge der Energiewirtschaft
  • Programmierkenntnisse: z. B. Python, Matlab o. ä.

Lernziele:
Die Studierenden besitzen detaillierte Kenntnisse über Energieinformations- und -managementsysteme und die quantitativen Methoden der Auswertung der dadurch generierten energiewirtschaftlichen Daten. Sie kennen die Grundlagen und die Systematik des Energie- und Wirtschaftsrechts sowie des Rechnungswesens. Sie können die Methoden der strategischen und operativen Unternehmensplanung anwenden und besitzen Umsetzungskompetenzen in Aufbau- und Ablauforganisation, Organisationsentwicklung, Qualitätsverbesserung und Prozessmanagement.

Mehr Informationen zu den Modulen des Studiengangs Energietechnik und Energiewirtschaft.

Wochenplan inklusive Zeitfenster der Vertiefungen

MontagDienstagMittwochDonnerstagFreitagSamstag
Vormittag
8:10 - 11:45 Uhr
ITM-Vertiefung Modellierung, Simulation, OptimierungITM-Vertiefung Internet der DingeITM-Vertiefung Big Data 

MEM-Vertiefung Sensor Systems and Actuators

MEM-Vertiefung RoboticsETW-Vertiefung Energiewirtschaft
Mittag
11:30 - 13:05 Uhr
Basismodule ITM (Pflichtfächer)Basismodule ITM (Pflichtfächer)
Nachmittag
14:00 - 17:15 Uhr
ITM-Vertiefung User Experience

Basismodule ITM (Pflichtfächer)

ITM+MEM-Vertiefung Autonome Systeme

MEM-Vertiefung Embedded Systems

 

Legende:

  • ITM: Informatik Masterstudium
  • ETW: Masterstudium Energietechnik und Energiewirtschaft
  • MEM: Mechatronics Masterstudium

Weitere Informationen zum Studiengang

Kontaktpersonen Informatik MSc

Jutta Büttner

Dipl. Kffr. Jutta Büttner
Beratung & Anmeldung

 +43 5572 792 5102
informatik-master@fhv.at

Regine Bolter

Prof. (FH) Dipl.-Ing. Dr. Regine Kadgien
Studiengangsleiterin

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