Kompetenzen, die vermittelt werden
Als Absolventin und Absolvent des Studiengangs Informatik – Software and Information Engineering verfügen Sie über ein großes Portfolio an Kompetenzen
Computersysteme, Netzwerke, Datenbanken
„Dieses Modul beginnt mit einem Überblick über die wesentlichen Teilgebiete der Informatik. Die Studierenden lernen den Aufbau und die Abläufe innerhalb eines Digitalrechners kennen und verstehen. Grundlegende Konzepte und Algorithmen aus den Bereichen Betriebssysteme und Netzwerke werden vorgestellt und im Seminar praktisch am Rechner geübt. Damit werden alle notwendigen Voraussetzungen für die Planung und den Betrieb von IT Infrastruktur in Unternehmen geschaffen. Außerdem lernen die Studierenden den Entwurf und die Implementierung von relationalen Datenbankmodellen für die Anwendungsentwicklung.“
Prof. (FH) DI Dr. Regine Bolter
DI Armin Simma
Dipl.-Inf. Bernd Wenzel
Programmieren und Algorithmen
„Das Denken in abstrakten Strukturen ist eine wesentliche Grundfähigkeit zur Programmierung. Die Studierenden werden in diesem Modul an diese Denkweise herangeführt, sie lernen reale Problemstellungen in Algorithmen und Datenstrukturen zu übertragen. Verschiedene Standardalgorithmen (Suchen, Sortieren, Pattern Matching, etc.) und Standard-Datenstrukturen (Listen, Bäume, Stapel, etc.) werden behandelt und im Seminar auch in verschiedenen Programmiersprachen (C#, Java) umgesetzt. Unterschiedliche Lösungswege können mit den Methoden der Komplexitätsanalyse verglichen werden. Konzepte der objektorientierten Programmierung und Kenntnisse aus dem Bereich der objektorientierten Modellierung und UML runden die Inhalte in diesem Modul ab.“
Prof. (FH) DI Wolfgang Auer
Prof. (FH) DI Patrick Ritschel
Objektorientierte Analyse und Design
„In diesem Modul lernen die Studierenden Objektorientierung im Großen. Für eine zu entwickelnde Anwendung können Sie die passende Softwarearchitektur erstellen und bewährte Lösungsmuster auf neue Probleme anwenden. Die Studierenden lernen Formen und Konzepte, um Anforderungen aus Benutzer-/Anwendungssicht zu beschreiben und zu modellieren. Dadurch können sie dem zukünftigen Anwender helfen, seine Wünsche an die zu erstellende ITLösung in seiner Sprache auszudrücken und anschließend diese Anforderungen methodisch auf Konsistenz, Vollständigkeit und Adäquatheit hin zu analysieren. Die Projektarbeit im Team führt zu sonst erst im Berufsleben erlernbaren Teamkompetenzen wie Anpassungsfähigkeit oder sich mit guten Ideen durchzusetzen.“
Prof. (FH) Dr. Hans-Joachim Vollbrecht
Verteilte Systeme
„Die Studierenden erlernen in praxisorientierten Projekten die Entwicklung von verteilten Anwendungen. Eine wesentliche Rolle spielt dabei der Einsatz von Software-Komponenten auf Basis offener Standards. Aufsetzend auf ausgewählten Protokollen und Diensten für verteilte Systeme erlangen die TeilnehmerInnen ein Verständnis für die technischen Grundlagen unternehmensweiter Anwendungen und können die Stärken und Schwächen verschiedener Technologien beurteilen. Anhand der teilweise in Teamarbeit durchzuführenden Projektaufgaben erwerben die Studierenden praktische Erfahrung im Einsatz von Frameworks und Werkzeugen, mit denen die Entwicklung verteilter Systeme unterstützt wird.“
Prof. (FH) Dipl.-Inf. Thomas Feilhauer
Wirtschaft
„Im Rahmen der wirtschaftlichen Kompetenzen werden neben den notwendigen Grundlagen insbesondere Kenntnisse im Bereich des Prozessmanagements vermittelt. Denn professionelles Prozessmanagement im Unternehmen ist Grundvoraussetzung für erfolgreiches Agieren im Markt. Das Zusammenspiel von Workflow-Technologien, Systemen zur Integration von ERP-Anwendungen, Dokumenten- und Content-Management- Systemen sowie Anwendungen zur Leistungsmessung und –steuerung schaffen die Grundlagen für erfolgreiches Management. Hier muss die IT-Seite im Unternehmen zusammen mit den Fachbereichen gemeinsam an Lösungen arbeiten. Das Modul Wirtschaft will dazu beitragen, dass diese Zusammenarbeit erfolgreich funktioniert.“
Prof.(FH) Dr. Markus Reichart
Mathematik
„Mathematik hat so wenig mit Rechnen zu tun wie die Fertigkeit des Schreibens mit Literatur. Vielmehr geht es in der Hochschulmathematik um die Erfassung von abstrakten Strukturen und den Beziehungen zwischen diesen Strukturen. Themen, die dabei behandelt werden, sind z.B. Struktur eines linearen Raumes und linearer Abbildungen mit Anwendungen: z.B. Google-Algorithmus (page rank), jpeg-Kompression, lineare Codes; einfache statistische Analysen und richtige Interpretationen statistischer Aussagen (Simpson Paradoxon, Geburtstagsparadoxon), Kenntnis der wichtigsten Verteilungen und Hypothesentests.“
Prof. (FH) Univ.-Doz. DI Dr. Karl Unterkofler
Prof. (FH) DI Dr. habil. Hans-Georg Beyer
Sozial- und Methodenkompetenz
„Bildungsprozesse sollen den Menschen als Ganzen fordern und ihm die Möglichkeit bieten, sich selber als Lernenden einzubringen und zu verstehen. Der Erwerb notwendiger Fachkompetenz muss deshalb durch weitere Kompetenzen ergänzt werden: Durch methodische Fähigkeiten, wie das Moderieren und Präsentieren vor und in Gruppen, wird ein systematisches und strukturiertes Vorgehen im Bezug auf fachliche Problemlösungen sichergestellt. Diese Fähigkeiten und der Ausblick mit anderen Personen zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten, führt dazu, dass bei allen Beteiligten eine ziel- und ergebnisorientierte Kooperation entsteht und Synergieeffekte konsequent genutzt werden können. Die AbsolventInnen der Informatik sind imstande Arbeitsprozesse so zu reflektieren, dass Wertschöpfungsprozesse und erkennbarer Kundennutzen geschaffen werden.“
Dipl.-Betriebswirtin (FH) Antje Duden
Englisch
„Englisch ist die Fachsprache der Informatik und nimmt deshalb auch in der Ausbildung einen entsprechenden Stellenwert ein. Die Studierenden lernen, komplexe Sachverhalte schriftlich und mündlich in Englisch darzustellen. Sie können Diskussionen moderieren und mit Argumenten überzeugen. Sie können sich auf Englisch für eine ihrem Profil entsprechende Stelle bewerben und die dafür notwendigen schriftlichen Unterlagen verfassen. Die Studierenden können technische Dokumentationen und wissenschaftliche Arbeiten in Englisch erstellen. Das Thema Interkulturelle Kommunikation wird im Austauschsemester intensiv diskutiert, gemeinsam mit den Studierenden unserer internationalen Partnerhochschulen, die dieses Semester an der FHV verbringen.“
Dr. Roland Petersdorfer


