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Zukunft Technik

Zukunftsberuf TechnikerIn: Perspektiven und Berufschancen

 

 

Technikermangel in Vorarlberg

Vorarlberger Industriebetriebe haben Probleme, gute technische Nachwuchskräfte zu finden Mehr als 70 Prozent der Technik-AbsolventInnen an der FHV haben bereits vor der Diplomübergabe eine Stelle.

 

Hedwig NatterHedwig Natter, Geschäftsführerin der FH Vorarlberg, über die Zukunft der technischen Berufe

Die FH Vorarlberg hat sich zum Ziel gesetzt, den Zugang zu technische Berufe noch attraktiver zu
gestalten. Derzeit herrscht ein allgemeiner Technikermangel. Wie ist es möglich, hier entgegenzuwirken?
Eine zentrale Aufgabe ist es, dass wir bei den jungen Menschen die Freude am Entdecken und Erfinden fördern und die Begeisterung für Technik wecken. Kinder entdecken und forschen von klein auf, sie sind daher auch im Umgang mit neuen Techniken meist viel versierter als wir. Dieses kreative Potenzial müssen wir unterstützen, damit auch die Anzahl an Studierenden der technischen Studien entsprechend steigt. ExpertInnen sprechen von glänzenden Zukunftsperspektiven auf dem Arbeitsmarkt für die AbsolventInnen technischer Studien. Gilt das auch in Vorarlberg? Die beruflichen Perspektiven sind sehr gut: Mehr als 70 Prozent unserer Technik-AbsolventInnen haben bereits vor der Diplomüberreichung eine Stelle. Die FH Vorarlberg arbeitet eng mit der Wirtschaft im Lande zusammen. So können wir unsere Studierenden bestens auf die Anforderungen und Bedürfnisse der Wirtschaft vorbereiten. Europaweit durchgeführte Studien belegen, dass den TechnikerInnen in Bezug auf Marktchancen und Verdienst die besten Möglichkeiten offen stehen - das ist auch in Vorarlberg ein anhaltender Trend. Trotz einer breit angelegten Kampagne des Wissenschaftsministeriums ist die Zahl der Technik- StudienanfängerInnen nicht maßgeblich gestiegen. Was erwarten Sie sich von Ihrer „Bildungsoffensive“? Wir zeigen Jungen und Mädchen, Eltern und LehrerInnen Chancen und Perspektiven der Technik auf. Wir bauen Barrieren ab und schaffen Raum und Möglichkeiten, die technischen Studienrichtungen kennenzulernen und „auszuprobieren“.

 

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Technik begeistert

Technische Forschung & Entwicklung sichern unsere Zukunft

In Vorarlberg sind technische Fachkräfte Mangelware. Die V.E.M., Alpla und die FHV sowie viele Vorarlberger Betriebe haben sich nun ein gemeinsames Ziel gesetzt: die Jugend nachhaltig für Technik zu begeistern.

Viele Vorarlberger Betriebe haben Schwierigkeiten, qualifizierte technische Fachkräfte zu finden - ein Trend, der europaweit zu beobachten ist. Um diesem Trend nachhaltig entgegenzuwirken, haben sich die V.E.M., Vorarlberger Elektro- und Metallindustrie, die FH Vorarlberg und mehrere Vorarlberger Betriebe zusammengetan. Das gemeinsame Ziel: die Jugend schon früh mit spannenden Projekten an das Thema Technik heranzuführen.

 

Mehr Fachkräfte

Der Mangel an qualifizierten Fachkräften wirkt sich unter anderem auch negativ auf das Wirtschaftswachstum aus: „Sehr viele Betriebe der V.E.M., der Vorarlberger Elektro- und Metallindustrie sind auf der Suche nach guten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit einer fundierten technischen Ausbildung. Die Technik bietet viele interessante und lukrative Berufsfelder mit hohen- Karrierechancen - auch für Frauen“, fasst Johannes Collini, Vorsitzender des V.E.M.-Arbeitgeberkomitees, zusammen.

Chancenreiche Technik
„Das Ziel dieser Bildungsoffensive ist es, SchülerInnen, Eltern, dem Lehrpersonal und anderen InteressentInnen technische Zukunftsberufe vorzustellen und näherzubringen. Dabei geht es vor allem darum, alte Berufsbilder zu „entstauben“ und zu veranschaulichen. Technische Berufe machen - unabhängig vom Geschlecht - Spaß und bieten auch beste Karrieremöglichkeiten mit Zukunft“, erklärt Lars Frormann, Rektor FHV, die Hintergründe der Initiative.



Johannes ColliniSehr viele Betriebe der V.E.M., der Vorarlberger Elektro- und Metallindustrie, sind auf der Suche nach guten MitarbeiterInnen mit einer fundierten technischen Ausbildung. Die Technik bietet viele interessante und lukrative Berufsfelder mit hohen Karrierechancen -auch für Frauen.
DI Johannes Collini

V.E.M., Vorarlberger Elektro- und Metallindustrie






Herbert Sausgruber„Wir konzentrieren unsere finanzielle Kraft auf die Förderung von Bildung und Ausbildung. Das bedeutet Chancen für die Jungen und Sicherung des Wirtschaftsstandorts.“
Dr. Herbert Sausgruber
Landeshauptmann

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