Empfang zum Internationalen Tag der Mutter Erde

Referent:
Dr. Andreas Baumgarten (Leiter der Abteilung Bodengesundheit und Pflanzenernährung in der Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit)

Veranstaltungsinfos

Donnerstag, 20. April 2017
19:00  -  21:00 Uhr
FH Vorarlberg, Foyer Hochschulstraße

Wir bitten um Anmeldung bis spätestens Dienstag, 18. April unter: www.veranstaltungen.fhv.at


Wissen über den Boden ist in unserer heutigen Gesellschaft keine Selbstverständlichkeit. In der Zeit vor der Industrialisierung waren der Wert und die Bedeutung des Bodens allgegenwärtig. Der Großteil der Bevölkerung lebte von oder in unmittelbarer Verbindung zur Landwirtschaft, die Fruchtbarkeit des Bodens wurde daher nicht nur geschätzt, sondern auch nach bestem Wissen gefördert. Heutzutage sind die meisten Menschen - scheinbar - vom Boden "entkoppelt". Für viele ist er lediglich als Spekulationsobjekt und Bauland von Bedeutung. Die Vielfalt seiner Funktionen wird kaum mehr wahrgenommen und dringt erst langsam wieder ins öffentliche Bewusstsein vor. Dabei ist der Boden nicht nur die Basis für unsere Ernährung, sondern auch für sauberes Trinkwasser, für den Schutz vor Naturgefahren, für die Biodiversität und vieles mehr. Aber wie steht es um den Boden? Ist er nicht schon versauert, ausgelaugt, vergiftet oder überhaupt weg? Kann die Wissenschaft helfen, den Boden besser zu schützen? Ein Streifzug durch den faszinierenden Mikrokosmos Boden erläutert die Zusammenhänge und zeigt Wege auf, wie mit dieser unersetzbaren Ressource sinnvoll umgegangen werden kann.

 

Programm
19:00Begrüßung durch Rektorin Prof. (FH) Dr. Dipl. Psych. Tanja Eiselen
19:15Vortrag von Dr. Andreas Baumgarten Leiter der Abteilung Bodengesundheit und Pflanzenernährung in der  Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit "Boden - Die Grundlage unseres Lebens"
20:20Diskussion zum Vortrag
21:00Umtrunk
Musikalische Begleitung durch: Duo Torres–Delis

Eine Einladung der FH Vorarlberg, des Vereins KONSUMENTENSOLIDARITÄT–JETZT und des Naturschutzbund Vorarlberg, sowie der Bodenseeakademie, des Vereines Bodenfreiheit und des Klimabündnis Vorarlberg.