Bildsprache als Werkzeug des Storytellings
Bildsprache als Werkzeug des Storytellings
Licht, Bewegung und Bildausschnitt sind nur die offensichtlichsten Mittel des Werkzeugs „Kamera“. Welche Möglichkeiten gibt es, um die „innere Sprache“ einer Geschichte in Bildsprache zu übersetzen? Wie kann man den erzählerischen Unterton über die Dauer der filmischen Handlung halten? Welche Strategien stehen zur Verfügung, damit anspruchsvolle visuelle Zielsetzungen nicht zur erzählerischen Sackgasse werden? Und wie vermeidet man es, sich in der Vielfalt der Möglichkeiten, nicht in einer Beliebigkeit der Bilder zu verlieren?
An Filmbeispielen verschiedenster Filmemacher - und anhand eigener Arbeiten - möchte ich der verwendeten Bildsprache, deren Strategie und Wirkung auf den Grund gehen. Von der Entscheidung „aus dem Bauch heraus“ bis zu einer stringent für die Kamera inszenierten Dramaturgie, trägt die Bildsprache die Aufgabe, den Zuschauer sehen, vor allem aber fühlen zu lassen.
Zur Referentin
Siri Klug hat für zahlreiche nationale und internationale Produktionen als Kamerafrau gearbeitet. Sie lernte bei Michael Ballhaus (Gangs of New York), Hans Fromm (Wolfsburg) und übernahm dei Reinhold Vorschneider (Orly) die zweite Kamera.
"Eng mit diesen erfahrenen Filmemachern zusammenzuarbeiten hat mir geholfen, meinen eigenen ruhigen Blick zu finden. Ich versuche erst zu hören und dann zu schauen, um die Vorstellungen meiner Regisseure umzusetzen. Mein Ziel ist es nicht nur, den perfekten Bildausschnitt zu finden, sondern den Zuschauer näher an das heranzubringen, wonach wir alle suchen: Sensibilität und Leidenschaft."
Termin
Freitag, 2. März, 19:00 Uhr
Aula der FH Vorarlberg
Gebäude Achstraße


