Mut zur Mehrsprachigkeit
Symposium "Mut zur Mehrsprachigkeit - Neues aus Theorie und Praxis"
29. März 2012, 9:00 bis 17:30 Uhr
FH Vorarlberg, Dornbirn
Mehrsprachigkeit sowie kulturelle Vielfalt - das soll Europa ausmachen! Aus diesem Potential soll der Kontinent in Zukunft schöpfen. Bürger und Bürgerinnen, die im Normalfall mindestens 2 Sprachen sprechen - das zählt zu den bildungspolitischen Leitzielen der Europäischen Union. Noch ist das Zukunftsmusik, aber auch in Vorarlberg nehmen die Alltäglichkeit von Mehrsprachigkeit und das Interesse daran zu:
- durch die Zunahme inter-kultureller Ehen,
- durch zugewanderte Familien, die neben Deutsch auch ihre Herkunftssprache pflegen möchten,
- durch Eltern, die den Wert von Mehrsprachigkeit für die Zukunftschancen ihrer Kinder erkennen,
- durch Unternehmen, für die Sprachkenntnisse ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zunehmen markt-relevant werden.
Das Symposium unterstützt die Region, an diesem Zukunftsthema dran zu bleiben.
Durch renommierte Vortragende
- Ulrike Jessner / Universität Innsbruck (zu Fragen von Mehrsprachigkeit und Emotionen)
- Claire Kramsch / University of California, Berkeley (zu Fragen der Identität mehrsprachiger Menschen)
- Brittag Hufeisen / Technische Universität Darmstadt (zu Fragen der Entwicklung eines Gesamtsprachencurriculums)
- Georges Lüdi / Universität Basel (zu Fragen von Kosten und Nutzen der Mehrsprachigkeit in Unternehmen)
Durch vertiefende Workshops
- zu Good Practice-Beispielen aus Kindergärten, Schulen, beruflicher Ausbildung und Kommunen aus dem deutschsprachigen Raum
- und zu sozialen Fragen der Mehrsprachigkeit
Es wendet sich an alle, die an Fragen der Mehrsprachigkeit interessiert sind - insbesondere aber an PädagogInnen, Studierende, BibliothekarInnen und Verantwortliche für Bildungs-, Kultur- und Integrationsfragen auf allen institutionellen Ebenen.
Veranstalter
Das Symposium ist eine Veranstaltung der Forschungsgruppe DYME der Universität Innsbruck in Kooperation mit okay.zusammen leben / Projektstelle für Zuwanderung und Integration, Land Vorarlberg sowie der FH Vorarlberg.


