Fachhochschule oder Uni?
Ein Studium an einer Fachhochschule…
ist sehr praxis- und umsetzungsorientiert. In vielen FH-Studiengängen werden von den Studierenden Projekte für und mit realen Unternehmen erarbeitet. Dabei wird das erworbene Wissen direkt angewendet.
FH-Studiengänge haben eine fixe Studiendauer: Bachelor-Studium 6 Semester, Master-Studium 3 oder 4 Semester. Um in dieser Zeit zu einem Abschluss zu gelangen, ist das Fachhochschul-Studium stärker strukturiert. Die Studierenden haben einen fixen Stundenplan.
An den FHs ist nicht nur die Studiendauer, sondern auch die Studienplatzanzahl fix. Daher gibt es an Fachhochschulen auch keine überlaufenen Hörsäle.
“Typisch FH” - das ist:
- Arbeit in kleinen Gruppen an Praxisthemen,
- Klarer Zeitrahmen, klare Struktur
- Ein hoher Anteil an Lehrenden direkt aus der Wirtschaft
- Innovative Didaktik und intensive Betreuung der Studierenden
- Fixes Berufspraktikum und Auslandsemester
- Vermittlung von Fachwissen UND von fundierter Sozial- und Methodenkompetenz
- Gutes Studienumfeld - Ausstattung und Infrastruktur an den jungen Fachhochschulen sind sehr gut
- Mehr, dafür kleinere Prüfungen
Ein Studium an einer Universität …
ist eher theorielastig und für alle, die eine wissenschafltiche Karriere anstreben eine gute Wahl.
Universitäts-Studien haben keine fixe Studiendauer – dadurch kann man sein “Studiertempo” frei wählen. Dafür braucht man in der Regel auch länger bis zum Abschluss.
Da Universitätsstudien meist keine Begrenzung der Studienplätze haben, kann es zu überfüllten Hörsälen und fehlenden Plätzen in Lehrveranstaltungen kommen, was den Studienverlauf verzögert.
“Typisch Uni” – das ist:
- Hohes Maß an Selbstorganisation für die Studierenden
- Großes Angebot an Lehrveranstaltungen, aus dem die Studierenden sich selbst einen Studenplan zusammenstellen
- Lehre erfolgt durch Vorlesungen im großen Rahmen und zur Vertiefung in Seminaren/Übungen in kleinerem Rahmen
- Fundierte theoretische Ausbildung, weniger anwendungsorientiertes Wissen
- Weniger, dafür große Prüfungen
Die FH Vorarlberg wird oft als “Ländle-Uni” bezeichnet.
Tatsächlich verbindet sie die Vorteile einer Fachhochschule mit einige Vorzügen der Universitäten:
- so können die Studierenden der FHV im Rahmen der “transdisziplinären Lehrverantaltungen” in andere Fachbereiche schnuppern und ihren Horizont enweitern,
- eine in allen Master-Studien der FHV angebotene “Modulbibliothek” bietet eine große Auswahl an Lehrveranstaltungen, aus denen die Studierenden sich - je nach persönlicher Neigung - wählen und damit ihr individuelles Profil ausbilden können.
- Die FHV hat einen hohen Anteil an habilitierten ProfessorInnen und ebnet durch internationale Hochschulkooperation den Weg zum PhD, einem dem Master folgenden akademischen Grad, der in Österreich ansonsten nur an Universitäten angeboten wird.
- Ein gut ausgebauter Forschungs- und Entwicklungsbereich - weit über dem FH-Durchschnitt sorgt laufend für neue Impulse und für innovative Themenstellungen in den Studiengängen.
Die Fachhochschule Vorarlberg ist eine gute Wahl - speziell für Menschen mit Ideen, Neugier und Engagement. Ihnen bietet die Dornbirner Hochschule ein optimales Umfeld für eine vielversprechende, persönliche Entwicklung.


