Sexualpädagogik

im Vierländereck Österreich – Schweiz – Deutschland - Liechtenstein

 

Inhalt

Sexualität ist ein zentrales und vitales Thema der Menschen, von der Kindheit an über die Adoleszenz bis ins späte Alter. Sexualität kann heute freier gelebt werden als früher.

Da aber in unserer postmodernen, pluralistischen Gesellschaft nicht mehr von allgemein akzeptierten Werten und Normen ausgegangen werden kann, resultiert daraus auch eine erhebliche Verunsicherung im Umgang mit Sexualität. Letztere kann z. B. begründet sein durch den gesellschaftlichen Wandel in den europäischen Ländern in Bezug auf

  • die Pluralisierung von Beziehungs- und Lebensformen,
  • die Auflösung eindeutiger Entwürfe von Männlichkeit und Weiblichkeit,
  • die Vermarktung von Sexualität in der Öffentlichkeit,
  • die zunehmende Migrationsbewegung.


Ebenfalls tragen die Generationenunterschiede zwischen den Professionellen im sozialpädagogischen oder beraterischen Handlungsfeld und ihrer Klientel zur Verunsicherung bei. Der Umgang mit Sexualität stellt deshalb spezielle Anforderungen an pädagogische und beraterische Fachkräfte.


Der Bedarf an sensibler und kompetenter Aufklärung, an psychologisch-beraterischer Unterstützung wie auch an sexualpädagogischer Begleitung und Betreuung, sei es von Kindern, Jugendlichen, (jungen) Erwachsenen, Menschen mit Behinderung oder SeniorInnen, kann vor dem Hintergrund der beschriebenen Verunsicherung nur gedeckt werden, wenn eine systematische Qualifizierung der pädagogisch beziehungsweise beraterisch tätigen Fachpersonen erfolgt. Zentraler Ausgangspunkt für eine qualifizierende Weiterbildung ist eine gründliche Reflexion der Lebensbedingungen, der Entwicklungsaufgaben und der Konflikte der jeweiligen Klientinnen und Klienten.

 

Ausbildungsziel:

Die AbsolventInnen der Weiterbildung erwerben die notwendigen Grundlagen und methodischen Kompetenzen, sexualpädagogische und –beraterische Angebote für verschiedene Zielgruppen in unterschiedlichen Settings auf dem aktuellen fachlichen Niveau zu entwickeln und durchzuführen.

 

Zielgruppe

  • Fachpersonen, die sich für einen professionellen Umgang mit dem Themenbereich Sexualität in ihrer Arbeit qualifizieren wollen.
  • Fachkräfte, die in ihrer pädagogischen oder beraterischen Arbeit mit Fragen der Sexualität von Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Menschen mit Behinderung konfrontiert sind, d.h. SozialpädagogInnen, SozialarbeiterInnen,  MitarbeiterInnen im Gesundheitswesen, LehrerInnen, PsychologInnen, etc.
  • Fachkräfte, die als MultiplikatorInnen tätig sind (AusbildnerInnen, ErwachsenenbildnerInnen etc.).
  • Ausbildungsteam:
    Es wird ein interdisziplinäres Team aus ISP- DozentInnen und vom ISP ausgebildeten österreichischen und schweizerischen SexualpädagogInnen zusammengestellt.

Ausbildungsteam

Es wird ein interdisziplinäres Team aus ISP- DozentInnen und vom ISP ausgebildeten österreichischen und schweizerischen SexualpädagogInnen zusammengestellt.

 

Umfang und Inhalte

8 Module im Zeitraum von 13 Monaten

  • 27 Tage Kontaktunterricht in Themenblöcken von je 3 bis 5 Tagen
  • 5 Halbtage Arbeiten in Lerngruppen
  • Praxisprojekt
  • Kolloquium
    • Literaturstudium, Internetrecherchen.


    Es werden 18 ECTS Punkte vergeben.

Beitrag

auf Anfrage

 

Beginn

    auf Anfrage

     

    Orte

    Schloss Hofen in Bregenz
    Gasthaus Kreuz in Buchboden

     

    Veranst. Nr.

    auf Anfrage

     

    Mitveranstalter

    Land Vorarlberg - Jugendreferat, Projekt „Jugend und Liebe“

     

    Anmeldung

     an Schloss Hofen - Veranstaltungszentrum Kapuzinerkloster Bregenz.

     

     

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    Fachbereich Soziale Arbeit

    Martin Bentele DSA M.S.M

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