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Public Health Governance M.Sc. PHG

Steuerungs- und Managementkompetenz im Gesundheitswesen


Meduni Graz Postgraduate School

 

Universitätslehrgang der Medizinischen Universität Graz


Das neue postgraduale Studium für Public Health Governance setzt neue Schwerpunkte in der Systemsteuerung und -gestaltung des Gesundheitswesen unter Berücksichtigung der Herausforderungen im regionalen und überregionalen Kontext sowie mit neuer innovativer Didaktik.

 

 

Zielgruppe

Der Lehrgang richtet sich an interessierte und engagierte Fachkräfte in drei Bereichen:

  • Trägerorganisationen von Gesundheits- und Krankenversorgungsleistungen: ambulante Versorger, Krankenhäuser, Pflegedienste, Rehabilitationseinrichtungen, Organisationen und Netzwerke für Gesundheitsförderung, Primärprävention, Gesundheitsinformation, Gesundheitserziehung und -bildung sowie gesundheitsnahe Organisationen.
  • Steuerung und Finanzierung: Regierungen und Regierungsämter, wissenschaftliche Fördereinrichtungen, öffentliche und soziale Organisationen zur Förderung der Gesundheit und Weiterentwicklung des Gesundheitssystems, Krankenkassen und EU-Fachstellen.
  • Forschung, Bildung und Ausbildung: Universitäten, Fachhochschulen und wissenschaftliche Fachinstitute im universitären und Hochschulbereich, Einrichtungen der Versorgungs- und Gesundheitsforschung, Aus- und Weiterbildungsstudiengänge im Gesundheitssystem und in gesundheitsnahen Organisationen.

 

Zielsetzung 

Der Universitätslehrgang dient der Entwicklung von Governance-Potenzialen und Governance-Strukturen in der Kranken- und Pflegeversorgung und in der Gesundheitsförderung und primären Prävention. Lehrgangsziele sind

  1. die Befähigung zur Identifikation und Interpretation von Governance-Problemen, Defiziten und Bedarfslücken
  2. die Befähigung zur Planung von wirksamen Strategien und Maßnahmen zur Entwicklung nachhaltiger Governance-Potenziale und Strukturen
  3. die Befähigung zur Umsetzung von Strategien und Maßnahmen nachhaltiger Governance in den Zielbereichen der Kranken- und Pflegeversorgung oder der Gesundheitsförderung und primären Prävention, Systementwicklung und -gestaltung im Gesundheitsbereich.

Lehrinhalte beider Ausbildungsvarianten

  • Studienabschnitt A: Grundlagen von Public Health

Modul 1: persönliches Kennenlernen, Einführung in die Multidisziplin Public Health und ihre Herausforderungen.

Modul 2: Wissenschaftliche und methodische Kernkompetenzen in den Gesundheitswissenschaften einschließlich der Versorgungs- und Gesundheitssystemwissenschaften.

Modul 3: Einführung in die politik- und rechtswissenschaftlichen Grundlagen, Funktionen und Formen von Governance.


  • Studienabschnitt B: Systeme der Kranken- und Pflegeversorgung

Modul 4: Geschichte der Kranken- und Pflegeversorgung einschließlich der Laien- und Selbstversorgung,  Einführung in die verschiedenen Formen und Strukturen von Public Health Governance in der Laien- und Selbstversorgung im häuslichen Kontext, in der ambulanten Versorgung im kommunalen Kontext und in der stationären Versorgung in Krankenhäusern, Kur- und Pflegheimen und Hospizen.

Modul 5: Herausforderungen von Governance im Krankenversorgungs- und Pflegebereich als Grundlage problembasierten Lernens anhand von realen Fällen aus volks- und betriebswirtschaftlicher Perspektive, aus rechts- und politikwissenschaftlicher Perspektive und auf der Grundlage  von system- und versorgungswissenschaftlichen Governance-Modellen für den gesamten Versorgungsbereich.


  • Studienabschnitt C: Systeme der Gesundheitsförderung und primären Prävention

Modul 6: Geschichte der Gesundheitsförderung und primären Prävention einschließlich Gesundheitserziehung und Gesundheitsbildung, Einführung in die verschiedenen Formen und  Strukturen von Public Health Governance in der Gesundheitserziehung und  Gesundheitsbildung, in der Gesundheitsförderung in kommunalen, schulischen und betrieblichen Settings, in Krankenhäusern und in der primären Prävention von übertragbaren und nichtübertragbaren Krankheiten.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            

Modul 7:   Herausforderungen von Governance in der Gesundheitsförderung und primären Prävention als Grundlage problembasierten Lernens anhand von realen Fällen aus volks- und betriebswirtschaftlicher Perspektive, aus rechts- und politikwissenschaftlicher Perspektive und auf der Grundlage  von system- und versorgungswissenschaftlichen Governance-Modellen für den gesamten Gesundheitsbereich.

  • Studienabschnitt D: Governance der Systementwicklung und Koordination im Gesundheitssystem (Masterprogramm)

Modul 8: Wissenschaftlich fundierte, handlungsleitende Systemdiagnose des regionalen und des österreichischen Gesundheitssystems im europäischen Vergleich aus gesundheitswissenschaftlicher, gesundheitsökonomischer und gesundheitspolitischer Sicht. Analyse und Diskussion der Alltags- und Laiensysteme und Entwicklungsbedarf von Governance in der Kranken- und Pflegeversorgung und  in der Gesundheitsförderung und primären Prävention.

Modul 9: Intensive problembasierte Fallarbeit in Arbeitsgruppen. Die umfassenden Fallszenarien beziehen sich auf die Governance-Potenziale und Governance-Strukturen in sieben Kernbereichen moderner Gesundheitspolitik:


  • Förderung gesunder Lebensstile in der Bevölkerung
  • Förderung der Gesundheitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen
  • Förderung der Gesundheitsentwicklung von älteren und alten Menschen
  • Förderung von Strategien zur Reduzierung der Krankheitslast infolge chronischer Krankheiten
  • Förderung einer bedarfsorientierten, qualitätsgerechten und koordinierten Krankenversorgung
  • Förderung einer bedarfsorientierten, qualitätsgerechten und koordinierten Pflegeversorgung
  • Förderung von Gesundheit in allen Politikbereichen (Health in All Policies)
    Aus diesen Kernbereichen wählen die Studierenden drei aus, die sie in Kleingruppen bearbeiten. Jedes dieser Teilsysteme wird einer differenzierten Problemanalyse und -diagnose unterzogen, gefolgt von einer fundierten Planung kapazitätsbildender und gesundheitspolitischer Governance-Prozesse. Daran schließen sich realistische Umsetzungsszenarien an, einschließlich der Entwicklung von Indikatoren und Monitoringsystemen zur evidenzgestützten Steuerung und Ergebnisevaluation.

Ausbildungsvariante "Akademische/r Fachexperte/in"

  • Dauer: 4 Semester, berufsbegleitend  (Präsenzphase 3 Semester), 60 ECTS
  • Zugangsvoraussetzungen: Abschluss einer Berufsausbildung im Gesundheits- oder Bildungswesen und mindestens 3 Jahre Berufserfahrung und
    erfolgreiche Absolvierung von Weiterbildungsangeboten auf den Gebieten der Gesundheits- und Versorgungswissenschaften.
  • Studienabschnitte:
    A. Wissenschaftliche Grundlagen von Public Health Governance
    B. Systeme der Krankenversorgung und Pflegeversorgung
    C. Systeme der Gesundheitsförderung und primären Prävention
    Projektstudium: Verfassen der Abschlussarbeit

 

  • Abschluss: Akademische Fachexpertin für Public Health Governance bzw. Akademischer Fachexperte für Public Health Governance; Zeugnis der Medizinischen Universität Graz

 

Medizinische Universität Graz - Kurzfassung

 

Ausbildungsvariante "Master of Science in Public Health Governance (M.Sc. PHG)"

  • Dauer: 6 Semester, berufsbegleitend  (Präsenzphase 4 Semester), 90 ECTS
  • Zugangsvoraussetzungen: Abschluss eines international anerkannten, mindestens dreijährigen Hochschulstudiums (Bakkalaureat, Master, Magister, Doktorat) und Berufserfahrung im Gesundheitssystem von mindestens 2 Jahren.
  • Studienabschnitte:

A. Wissenschaftliche Grundlagen von Public Health Governance
B. Governance der Krankenversorgung und Pflegeversorgung
C. Governance der Gesundheitsförderung und primären Prävention
D. Governance der Systementwicklung und Koordination im Gesundheitssystem

Projektstudium: Verfassen der Masterarbeit

 

  • Abschluss: Master of Science in Public Health Governance, abgekürzt M.Sc. PHG, Zeugnis der Medizinischen Universität Graz

 

Medizinische Universität Graz - Kurzfassung

 

Wissenschaftliche Leitung

em. Univ.-Prof. Dr. Horst Noack Ph.D.
ehemaliger Vorstand des Instituts für Sozialmedizin und Epidemiologie an der Medizinischen Universität Graz Präsident der European Public Health Association (EUPHA) und der Österreichischen Gesellschaft für Gesundheitswissenschaften und Public Health (ÖGPH). Mitglied des Fachbeirates des Fond Gesundes Österreich

Medizinische Universität Graz

 

Organisatorische Leitung            

Dr. Günter Diem MPH

niedergelassener Arzt für Allgemeinmedizin, Präsident der Vorarlberger Gesellschaft für Public Health (VGPH)

 

MMag. Rainer Längle

Volkswirt und Wirtschaftspädagoge, Studienbetriebsleiter des Masterprogramms bzw. akademischen Fachexpertenprogramms.

 

Lehrgangsgebühren

  • Master of Science (M.Sc. PHG): EUR 16.600,00 (vorbehaltlich etwaiger Änderungen)
  • Akademisches Fachexpertenprogramm: EUR 11.700,00 (vorbehaltlich etwaiger Änderungen)
  • ÖH-Beitrag: EUR 17,50 pro Semester

Die Lehrgangsgebühren sind in zwei Tranchen jeweils vor Beginn des Lehrgangs sowie vor Beginn des 3. Semester zu bezahlen.

 

Förderungen

  • Bildungszuschuss: 1/3 der Lehrgangsgebühr, max. EUR 2.200,00 (Akademiker ausgenommen). Nähere Informationen unter www.bildungszuschuss.at oder T +43 (0)5522 306 1616
  • Stipendienprogramm des Fonds Gesundes Österreich - FGÖ

derzeit EUR 6.000,-, wenn die Masterarbeit im Bereich Gesundheitsförderung verfasst wird. Details sind beim FGÖ erhältlich (Vorbehaltlich etwaiger Änderungen!)

  • Steuerliche Absetzbarkeit - Details
  • Wissenskooperation mit den Raiffeisenbanken. Zinsloses Darlehen für die Dauer des Lehrgangs. Nähere Infos

 

Lehrgangsorte

Schloss Hofen, Lochau

FH Vorarlberg,  Dornbirn

 

Veranst.-Nr.

40122001

 

Lehrgang Public Health MPH / Graz

Der Universitätslehrgang Public Health MPH - Management in der Krankenversorgung und Gesundheitsförderung der Medizinischen Universität Graz ist ein Partnerlehrgang des neuen Universitätslehrgangs Public Health Governance M.Sc. PHG.

Nähere Infos und Details

http://public-health.meduni-graz.at/

 

Links

HEIDI Wiki (Health in Europe: Information and Data Interface)

 

Anmeldung zum Masterprogramm bzw. Fachexpertenprogramm

Für die Zulassung  (beide Ausbildungsvarianten) gelten folgende Voraussetzungen:

 

  • ausgefüllter Anmeldebogen inkl. Dokumente
  • Nachweis des akademischen Abschlusses (bei dem Masterprogramm)
  • Nachweis von akademischen Weiterbildungsmaßnahmen (beim Fachexpertenprogramm)
  • Motivationsschreiben (max. 1 DIN-A4 Seite)
  • Empfehlungsschreiben Arbeitgeber (vorzugsweise)
  • persönliches Aufnahmehearing mit der Wissenschaftlichen Leitung und Studienbetriebsleitung

 

Übermittlung der Anmeldedokumente an MMag. Rainer Längle

 

Weitere Infos (Terminpläne, Curriculum etc.) sind über die Informationsanforderung erhältlich.

 

Senden Sie mir bitte weitere Informationen:

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Schloss Hofen

Wissenschaft und Weiterbildung

Hoferstraße 26

6911 Lochau

Austria

 

Leiter

Mag. Mag. Rainer Längle

T +43 5574 4930 142

rainer.laengle@schlosshofen.at

 

Ihre Ansprechpartnerin ist

Carina Zimmermann

T +43 5574 4930 143

wirtschaft@schlosshofen.at

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Beratungsgespräche:

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Beginn:
7. September 2012

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Geiger_Harald

Die Erkenntnis, dass Gesundheit ein Querschnittsthema ist, erfordert in allen Bereichen Menschen, die sich intensiv mit dieser Materie befassen und auskennen. Die Frage, wie Gesundheit entsteht, erhalten und gefördert werden kann, lässt sich besser im Miteinander der verschiedenen Professionen als durch einzelne Fachdisziplinen beantworten.  Mit einem Public-Health-Studium eröffnet sich die attraktive Möglichkeit, das Rüstzeug für ein verantwortungsvolles, professionelles Mitarbeiten und  Mitdenken  in einem sich rasant entwickelnden Gesundheitsfeld zu erwerben.

Dr. Harald Geiger MPH, niedergelassener Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde

Absolvent des 1. Universitätslehrgangs "Public Health MPH - Management in der Krankenversorgung und Gesundheitsförderung"

 

  themen masterarbeiten
PH Master SymbolbildAuszug aus den bisherigen Masterarbeiten:

 

  • Health Technology Assessment im Versorgungssektor – am Beispiel der Vorarlberger Krankenhausbetriebsgesellschaft m.b.H.

 

  • Der Versuch einer Bewertung der Gesundheitseffekte des Sozialprojektes "Kindergärten als Familienzentren" der Stadt Dornbirn in Form eines Health Impact Assessments (HIA)

 

  • „Potenziale entdecken und fördern bei Dreijährigen“ am Beispiel der Kindergartenvorsorge in Vorarlberg

 

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