22. Summer School „Social Work from a Global Perspektive in Kooperation mit unser Partnerhochschule Rovaniemi, Finnland

9 Studierende unseres Bachelorstudiengangs Soziale Arbeit, begleitet von Prof. (FH) Doris Böhler nahmen vom 21. Mai bis 5. Juni 2019 wieder an der internationalen Summer School in Lappland teil. In der Vorlesungswoche war dichtes Programm mit Vorträgen aus den unterschiedlichen Ländern, jeweils von den Lehrenden als auch von allen teilnehmenden Studierendengruppen. Die beteiligten Unis waren Kassel (Deutschland), Hong Kong (China), Pennsylvania (USA), Vermont (USA), Linz (Österreich), Bristol bzw. Cardiff (UK) und Rovaniemi (Finnland). Der Reichtum an unterschiedlichen Erfahrungen kennzeichnet das Herzstück dieser hervorragenden Option insbesondere für berufsbegleitende Studierende Internationalisierung zu erleben. Abseits der formalen Programmstruktur gab es etliche Möglichkeiten sind kennenzulernen und intensiv sowohl über Soziale Arbeit als auch über Essen und Gewohnheiten sich auszutauschen. Unsere Gruppe kochte für den internationalen Abend sehr typische Vorarlberger Gerichte - Riebel und Apfelmus, Landjäger und Bergkäse. In der zweiten Woche gab es eine Rundreise nach Utsjoki, in den Norden von Lappland. Weit nördlich des Polarkreises konnten wir die weißen Nächte genießen, in denen es nie dunkel wird. Auch nachts zwitschern die Vögel. Der Besuch einer Rentierfarm, einer Kleinkindbetreuung, des Samiparlaments und des Museums der indigenen Samis waren zusätzlich auf dem Programm und erweiterten unser Wissen und die aktive Auseinandersetzung mit sozialen Problemstellungen und entsprechenden Lösungsansätzen. Gemeinsames Reisen, Saunabesuche als auch Würstchen grillen im Tipi brachten die Gruppe zusammen. Der dritten Teil der Summer School fand in Helsinki statt und führte uns zu unterschiedlichen Einrichtungen der Sozialen Arbeit, jeweils mit der Möglichkeit Fragen zu stellen und den Austausch zu vertiefen. So kann gegenseitiges Lernen mit einer globalen Sicht gelingen.

Gesamt ist diese Summer School eine faszinierende Möglichkeit zur internationalen Begegnung, als auch zur aktiven Erweiterung der bisherigen Perspektiven auf Soziale Arbeit. Ein besonderer Dank gebührt insbesondere dem Gründer und Initiator, Stanley Witkin.

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