Wie trete ich mit anderen in Kontakt? Wie entwickelt sich ein Gespräch mit einem Gegenüber? Welchen Raum braucht es, um vorbehaltslose Kommunikation entstehen zu lassen?

In Zeiten der digitalen Kommunikation treten Menschen immer seltener im öffentlichen Raum persönlich miteinander in Kontakt. Das Smartphone zeigt den Weg, Abfahrtszeiten können online nachgesehen werden und sogar Singles suchen lieber anonym auf diversen Plattformen im Netz Kontakte, bevor sie eine attraktive Person neben sich ansprechen.

Zufallsbekanntschaften existieren kaum. Unsere Gesellschaft hat es ich zur Aufgabe gemacht zu filtern, nach Berufsstand, sozialem Status und Bildung.

Um das Entstehen zufälliger Bekanntschaften und Freundschaften zu fördern, entstand an der FH Vorarlberg im Jänner ein „Third Place“. Der Raum der Freundschaf(f)t war eine Inszenierung im halböffentlichen Foyer der FH Vorarlberg, um diesem Phänomen entgegenzuwirken und sozialen Austausch zu fördern. Studierende des Bachelorstudiengangs InterMedia testeten dort ihre in der Lehrveranstaltung "Medienwirkung / Social Media" entwickelten Emojis. Diese sollten verschiedene Formen von Freundschaften treffsicher zum Ausdruck bringen.

Themenbezogene Nischen luden zu Gesprächen ein und Fragekärtchen machten die Kontaktaufnahme leichter.

Das Freundschafts-Emoji-Set gibt es auch online auf http://friendsfirst.labs.fhv.at oder Facebook.

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