Matthias Dobmeier studiert berufsbegleitend Wirtschaftsingenieurwesen (WING) an der FH Vorarlberg. Für ihn ist klar: „Ich habe die richtige Entscheidung getroffen. Ich lerne neben ingenieurstechnischen- und wirtschaftlichen, auch persönliche Kompetenzen wie Zeitmanagement, Kommunikation und interkulturelles Verständnis.“

Technik hat den AHS-Absolventen schon immer interessiert. Nach der Matura, hängte er deshalb noch eine Lehre als Zerspanungstechniker an. Nur an der Maschine zu arbeiten, war ihm aber nach ein paar Jahren nicht mehr genug. „Meine damaligen Arbeitskollegen haben mich dann auf das WING-Studium an der FH Vorarlberg aufmerksam gemacht.“ Dobmeier ist nun bereits im 6. Semester des berufsbegleitenden Bachelorstudiums.

Studium und Beruf
Beruflich leitet der 31-Jährige die technische Projektierung bei der Firma Robotunits in Dornbirn. Das berufsbegleitende Studium erfordert ein hohes Maß an Disziplin, Ehrgeiz und Durchhaltevermögen. „Es ist natürlich nicht immer leicht. Aber ich bin froh, dass mich das WING-Studium in vielen Bereichen aus meiner Komfortzone gelockt hat“, weiß Dobmeier, der neben dem Studium Vollzeit arbeitet. Das WING-Studium ist breit gefächert, vielseitig und sehr praxisorientiert. Planspiele, Trainings und Fachvorträge veranschaulichen die theoretischen Studieninhalte – das Gelernte können die Studierenden gleich in ihren Unternehmen umsetzen.

Querdenken
Im sechssemestrigen Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen (WING) lernen die Studierenden fächerübergreifende Fragestellungen ganzheitlich und nachhaltig zu lösen. Durch den laufenden Wechsel zwischen technischen, wirtschaftlichen und methodischen Inhalten wird das „Querdenken“ gefördert. „Man bekommt einfach eine andere Sichtweise auf viele Dinge, das unternehmerische Denken wird geweckt“, ist der Bregenzer überzeugt.

Das Studium eröffnet vielseitige Möglichkeiten in technischen Berufsfeldern, in denen Wirtschaftskompetenz notwendig ist. Der Studienbetrieb ist auf ein berufsbegleitendes Studieren am Wochenende ausgerichtet. „Ich blicke auf eine tolle Studienzeit voller neuer Erfahrungen, Freunde und Kollegen sowie ein jahrgangsübergreifendes Netzwerk zurück. Besonders Letzteres wird durch regelmäßige Vernetzungsveranstaltungen gefördert, was diesen Studiengang noch attraktiver macht. Diskussionen mit Kommilitonen aus anderen Bereichen runden das Studium ab“, berichtet Matthias Dobmeier.

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