Wasserpfeife rauchen, iPhone auspacken, Kaffeepause machen, Online-Shopping, Familienessen, Let's-Play-Videos auf YouTube ansehen: Was haben diese unterschiedlichen Situationen miteinander zu tun? Es handelt sich um Medienerfahrungen, die Studierende in Lehrveranstaltungen ausgewählt, beschrieben und visualisiert haben.

Wasserpfeife rauchen, iPhone auspacken, Kaffeepause machen, Online-Shopping, Familienessen, Let's-Play-Videos auf YouTube ansehen: Was haben diese unterschiedlichen Situationen miteinander zu tun? Es handelt sich um Medienerfahrungen, die Studierende in Lehrveranstaltungen ausgewählt, beschrieben und visualisiert haben. Der Literatur- und Medienwissenschaftler Simon Ganahl führt diese Kurse zu "Mapping Modern Media" seit 2017 auch im MA-Studiengang InterMedia der FH Vorarlberg durch. Nun präsentierte er einige Ergebnisse des Forschungsprojekts, darunter ausgewählte Arbeiten von Studentinnen der FHV, in spheres: Journal for Digital Cultures. Sein Artikel "Campus Medius: Digital Mapping in the Humanities" wurde in der Open-Access-Zeitschrift frei zugänglich veröffentlicht.

Simon Ganahl ist Forschungsstipendiat (APART) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Lehrbeauftragter an den Universitäten Wien, Zürich und Liechtenstein sowie der Fachhochschule Vorarlberg. Studium der Kommunikationswissenschaft und Germanistik in Wien, Hamburg und Zürich (Promotion in beiden Fächern). 2012/13 Gastforscher an der School of Media Studies der New School in New York; 2016 Gastdozent am Center for Digital Humanities der University of California, Los Angeles (UCLA). Mitbegründer und Mitherausgeber der Open-Access-Zeitschrift Le foucaldien; Projektleiter des digitalen Mapping-Projekts Campus Medius. Letzte Buchpublikation: Karl Kraus und Peter Altenberg: Eine Typologie moderner Haltungen (Konstanz University Press 2015).

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