Alexandra Hefel hat bereits ein Studium abgeschlossen und einen guten Job. Trotzdem entschied sich die 34-jährige Dornbirnerin vor zwei Jahren, nochmals ein Studium zu beginnen.

„Ich wollte mein gewohntes Umfeld verlassen und neue Denkweisen kennenlernen“, begründet sie diesen Schritt. „Von Freunden hatte ich erfahren, dass es an der FH Vorarlberg ein berufsbegleitendes Masterstudium im Bereich Gestaltung gibt.“ Die Vorstellung, eigene Ideen umsetzen zu können, hat Alexandra Hefel sogleich fasziniert: „Ich glaube, dass viele Menschen ab 30 den Wunsch haben, ihr Umfeld selbst zu gestalten und Ideen umzusetzen.“

Breit gefächert
Seit knapp zwei Jahren studiert die 34-Jährige im Masterstudiengang InterMedia an der FH Vorarlberg und ist immer noch begeistert bei der Sache. „Das Studium ist breit gefächert, was der Komplexität von Gestaltung entspricht. Es geht vor allem darum, den Horizont zu erweitern und sich mit den vielfältigen Facetten von Gestaltung auseinanderzusetzen“, erklärt Hefel. Das lässt den Studierenden sehr viel Freiheit.

So beschäftigt sich jede/r Studierende/r mit einer individuellen Forschungsfrage. „Es sind aktuelle Fragestellungen aus dem Bereich Gestaltung, für die derzeit noch keine Antworten gefunden wurden“, erklärt Hefel. Sie selbst geht der Frage nach, wie man einen Prozess gestaltet, der sich selbst gestaltet. „Es geht darum, wegzukommen von standardisierten Formen. Diese Formen geben zwar Sicherheit, sie schränken aber auch ein. Das Gegenteil wäre zum Beispiel ein Workshop oder ein Zusammenarbeitsmodell, bei dem nicht vorgeben wird, wie eine Fragestellung bearbeitet wird und welche Antwort am Ende stehen soll. Dadurch würde man ganz neue Wege eröffnen und Raum für neue Themen schaffen.“

Um ihre Forschungsfrage zu bearbeiten, müssen die Studierenden unter anderem verschiedene Methoden des Wissenserwerbs, der Analyse, der Konzeption und der Gestaltung anwenden und so Lösungen für komplexe Fragestellungen entwickeln. Dabei können und müssen sie ihre Konzepte in praktischen Umsetzungen erproben. „Uns stehen dazu verschiedene Werkstätten zu Verfügung. Generell können wir sämtliche technischen Einrichtungen und Expertisen an der FH Vorarlberg nützen, auch in fachfremden Bereichen“, erklärt Hefel. „Wir werden individuell gefördert und die Dozierenden gehen auf die Bedürfnisse der Einzelnen ein.“

Wer sich persönlich über die Bachelor- und Masterstudiengänge InterMedia informieren möchte, hat beim Infoabend am 23.4., von 17 - 20 Uhr die Möglichkeit dazu. 


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