Anna Fitsch studiert im zweiten Semester Gesundheits- und Krankenpflege an der FH Vorarlberg. Das Bachelorstudium überzeugt sie mit der idealen Verbindung von Theorie und Praxis.

Foto: Fabrizio Pritzi

Vor Kurzem hat die Vandanserin ihr erstes Berufspraktikum auf einer Station für Innere Medizin im Krankenhaus Bludenz absolviert. „Es war sehr abwechslungsreich. Ich durfte unter anderem Patientinnen und Patienten beim Waschen und Kleiden unterstützen, Vitalparameter erheben und dokumentieren oder Blutzucker messen. Demenzerkrankungen waren ein großes Thema auf der Station. Ich habe insgesamt einen sehr spannenden Einblick erhalten und wurde von den dort tätigen Pflegepersonen gut beim Erreichen meiner Praktikumsziele unterstützt. Die Krankenpflege ist sehr auf den Menschen bezogen, das gefällt mir“, zeigt sich die 19-Jährige begeistert. Ihr nächstes Praktikum absolviert sie ab Mai auf der unfallchirurgischen Station am LKH Feldkirch. Die Studierenden sind schon im Studium im zukünftigen Arbeitsfeld involviert und gewinnen dadurch einen guten Einblick in die aktuellen Handlungsfelder der Pflege.

Pflegeassessment
Im Studium mit 50 Prozent Praxisanteil erwerben Studierende wissenschaftliche, fachliche und persönlichkeitsbildende Kompetenzen für vielfältige berufliche Perspektiven im Gesundheitswesen. „In der Entwicklung des Curriculums wurde in hohem Maße auf die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen in den unterschiedlichen Handlungsfeldern von Gesundheits- und Krankenpflege eingegangen. Mir ist es wichtig, dass Studierende Kommunikation mit Patientinnen und Patienten als zentrale Aufgabe der Pflege begreifen“, erläutert Studiengangsleiterin Barbara Harold. Erstmals in Österreich wurde an der FH Vorarlberg das erweiterte Pflegeassessment in den Studienplan eines Bachelorstudiengangs integriert. Studierende erheben körperliche Parameter bei Patientinnen und Patienten und kommunizieren die Ergebnisse im Team. „Das ist etwas Besonderes und vermittelt uns den nötigen Weitblick“, erklärt Anna Fitsch.

Breites Berufsfeld
Die Studentin, die neben ihrem Studium noch genügend Zeit findet, um ihren Passionen Musik und Sport nachzugehen, zieht bis dato eine positive Bilanz. „Diese Ausbildung war die richtige Entscheidung. Wir profitieren vom Wissen unserer hochqualifizierten Dozentinnen und Dozenten. Man spürt ihre Leidenschaft, sie brennen für die Themen und das überträgt sich auch auf uns.“ Praktische Übungen, Fallstudien, Projekte, Planspiele, begleitende Coachings sowie Praxistrainings sorgen für ein aktives Lernumfeld. Die Tätigkeitsfelder im Gesundheitswesen sind breit gefächert. Absolventinnen und Absolventen sind nach Abschluss des Studiums in Krankenhäusern, Senioren- und Pflegeheimen, Hospizen, Tages- und Nachtkliniken, Tageszentren, Ambulanzen, Palliativteams, Krankenpflegvereinen, Gesundheits- und Sozialzentren, Gesundheitsförderungsorganisationen usw. tätig. Sie profitieren von besten Berufsaussichten, denn sie sind gefragte Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt.

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