In Kooperation mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, School of Management and Law, untersuchen wir, wie eine Kommunikationsstrategie zur Vermarktung und Vermittlung der vielfältigen Kulturaktivitäten und -orte im Bodenseeraum zu gestalten wäre.

Das Projekt beginnt mit der Bestimmung und Beschreibung der regionalen Kommunikationsstrukturen im Kulturbereich. Erstens werden Nutzerinnen und Nutzer hinsichtlich ihres Informationsverhaltens befragt. Zweitens werden Kulturmarketer und Kulturvermittlerinnen und Kulturvermittler hinsichtlich ihrer aktuellen Marketing- und Kommunikationsstrategien befragt.

Ergänzend dazu werden die relevanten Webseiten, Marketing-Dokumente und Social-Media-Einträge mit statistischen Methoden der Daten- und Textanalyse analysiert, um Schlagworte und Selbstbeschreibungsmerkmale zu identifizieren, die in den einzelnen kulturellen Clustern und Räumen dominieren. Ausgehend von dieser Bestandsanalyse entstehen Handlungsoptionen für effektive digitale Kommunikationsstrukturen, die in der Bodenseeregion seitens Politik, Verwaltung und Standortmarketing verwendet und adaptiert werden können.

Das von der Internationalen Bodensee Hochschule geförderte Projekt wird zwischen Mai 2018 und Dezember 2019 realisiert. Als Praxispartner wirken mit: die SpinningBytes AG (Zürich), die Regionauten GBR (Konstanz) und das Institut für Standort-, Regional-, und Kommunalentwicklung Dr. Mathis & Partner GmbH (Dornbirn).

Mehr Informationen: http://www.bodenseehochschule.org

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