Die Studierenden des 4. Semesters des Studiengangs „InterMedia“ präsentierten Mitte Juni ihre im Rahmen der Lehrveranstaltung „Bühne und Elemente“ entstandenen Projekte in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kantine am Spielboden.

Von was träumen Kinder? Was sind ihre geheimen Sehnsüchte? Wie wäre es mit „Hölzlern“ aus dem Bregenzerwald als der neue Schuh-Trend? Und was passiert, wenn Hollywood-Charaktere auf ein mexikanisches Brettspiel treffen?

Mit diesen und noch vielen anderen Identitäts-Fragen aus den Bereichen “Sehnsucht”, “Heimat” und “Humor” haben sich die Studierenden auseinandergesetzt – und zwar in gemischten Gruppen aus 28 heimischen Studierenden und 14 Gaststudierenden aus Australien, Brasilien, Deutschland, Finnland, Mexico, den Niederlanden und den USA.

Die Ergebnisse haben die ca. 120 Besucherinnen und Besucher restlos begeistert und führten zu einem interessanten Austausch und angeregten Gesprächen.

Vom Brettspiel bis zum Kochbuch
Zu den drei ausgewählten Themen entstanden Arbeiten in den Bereichen Print, Video und 3D/VR. Nachdem die Teams auf der Hauptbühne einen Einblick zu Ideenfindung, und Umsetzung gegeben hatten, konnte das Publikum dann auf den Nebenbühnen die entwickelten analogen Produkte (wie z.B. Kochbuch, Karten- oder Brettspiel) ausprobieren.

Yannik Danneberg und Mustafa Karademir von der Gruppe „Frozen“ fragten das Publikum zu Beginn ihrer Präsentation, ob sie gerne Pizza essen. Anschließend wollten sie wissen, wer denn Schnitzel mag. Auf beide Fragen lautes Getöse – das Publikum liebt beides und scheint hungrig zu sein. Als die beiden dann aber die „Pizza Schnitzel“ vorstellten, ging ein Raunen durch den Raum. Ist das möglich?

Die Studierenden beschäftigten sich mit dem Thema "Heimat und Essen" und kreierten dazu wirklich die „Pizza Cotoletta“. Das Rezept dazu wurde im eigens entstandenen Kochbuch präsentiert und man kann sich damit auch im Rahmen einer App spielerisch beschäftigen.

Am Ende dieses Abends waren sich Studierende und Dozierende einig: Ein intensives Semester mit viel Arbeit und Einsatz fand seinen Höhepunkt in einer öffentlichen Präsentation. Die Mitwirkenden konnten dabei viele praktische Erfahrungen sammeln.

Hier gibt es eine Übersicht der entstandenen Projekte: http://identity.labs.fhv.at/en

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