Die FH Vorarlberg blickt auf ein erfolgreiches Vierteljahrhundert zurück. Die Hochschule hat bisher rund 5100 Fachkräfte ausgebildet, sechs Forschungszentren aufgebaut und bietet 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen spannenden Arbeitsplatz. Dank ihrer Innovationsstärke ist es der FH Vorarlberg gelungen, sowohl die Bildungslandschaft als auch die wirtschaftliche Entwicklung des Landes Vorarlberg sehr positiv mitzugestalten. Anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums gratulierten Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Geschäftsführer Stefan Fitz-Rankl, Landeshauptmann Markus Wallner, Landesrätin Barbara Schöbi-Fink, Landtagspräsident Harald Sonderegger und Rektorin Tanja Eiselen

Landeshauptmann Markus Wallner sprach rückblickend auf die letzten Jahre von einer Erfolgsgeschichte und hob den Stellenwert der FH Vorarlberg hervor: „Sie ist eine unverzichtbare Institution in der heimischen Bildungslandschaft und eine bedeutende Kaderschmiede für Vorarlbergs Wirtschaft.“ Die Top-Ausbildungsstätte bringt jährlich hochqualifizierte Fachkräfte für den heimischen Arbeitsmarkt hervor. „Deshalb haben wir uns entschlossen, mit dem Aus- und Zubau eine kräftige Investition in Höhe von rund 50 Mio. Euro für die FH Vorarlberg und damit für die Zukunft Vorarlbergs zu tätigen. Die FH Vorarlberg ist für den Campus V der wichtigste Impulsträger und Erfolgsfaktor für dieses neue Herz für Wissenschaft und Wirtschaft im Zentrum von Vorarlberg“, betonte Wallner. Landesrätin Barbara Schöbi-Fink ergänzte: „Eine bedeutende Rolle spielt die enge Kooperation und Vernetzung mit der heimischen Wirtschaft. Ausbildung, Forschung und Wirtschaft gehen hier Hand in Hand. Durch den gemeinsamen Standort aller Studiengänge wird interdisziplinäres Arbeiten begünstigt und systematisch gefördert.“

1400 Studierende
Rektorin Tanja Eiselen präsentierte einen Rückblick auf die letzten 25 Jahre. 1994 erfolgte der Start mit 45 Studierenden, heute sind es fast 1400. Die forschungsstarke Hochschule hat das Studienangebot kontinuierlich ausgebaut und ist ein Vollanbieter in jenen Bereichen, in denen auf den Arbeitsmarkt eine starke Nachfrage herrscht. Sie bildet hochqualifizierte Fachkräfte für die „Jobs of the Future!“ aus. „Die Hochschule, wie sie heute ist, prägen vor allem auch unsere qualifizierten Mitarbeitenden. Sie tragen durch ihr Engagement und Fachwissen wesentlich dazu bei, dass unser Weg ein erfolgreicher ist“, hob die Rektorin hervor.

Innovations-Hotspot
Geschäftsführer Stefan Fitz-Rankl warf einen Blick voraus und ging auf die dynamische Entwicklung der FH Vorarlberg ein. „Zukünftig wollen wir unsere starke Positionierung im Wettbewerb weiter ausbauen. Um weiter erfolgreich sein zu können, müssen notwendige Rahmenbedingungen und Infrastruktur geschaffen werden. Wir bedanken uns beim Land Vorarlberg, dass der jetzt geplante Ausbau so durchgeführt werden kann. Damit verfügen wir dann über mindestens 5.300 m2 mehr an Nutzfläche. Die FH Vorarlberg und das umliegende Areal des Campus V wird sich damit zum Innovations-Hotspot in Vorarlberg entwickeln.“

Bewerberrekord
Vor Kurzem verzeichnete die FH Vorarlberg zum sechsten Mal in Folge einen neuen Bewerberrekord. 1352 Interessierte haben sich für 588 Erstsemesterplätze in den verschiedenen Studienprogrammen beworben. Diese erfreuliche Bewerbungsquote ermöglicht eine sehr gute Auswahl und sichert damit die Qualität von Studierenden und AbsolventInnen.
Das Angebot der FH Vorarlberg umfasst die Bereiche Technik, Wirtschaft, Gesundheit und Soziales sowie Gestaltung.

Meilensteine in 25 Jahren
1989Gründung des Vereins "Technikum Vorarlberg". Dornbirn wird Wiege des österreichischen Fachhochschulwesens
1992Start des "Fachhochschulartigen Studienversuches Fertigungsautomatisierung" gemeinsam mit der TU Graz. Standort ist Höchsterstrasse
1993Verabschiedung des Fachhochschul-Studiengesetzes (FHStG)
1994Umbenennung des Vereins "Technikum Vorarlberg" in "Fachhochschul-Studiengänge Vorarlberg"
1996Standort Achstrasse mit Diplomstudiengang "InterMedia"
1997

Gründung der "Fachhochschul Studiengänge Vorarlberg GmbH“, Gesellschafter Land Vorarlberg

Start der Studierendenmobilität: Erstmalig absolvieren 14 Studierende der FH Vorarlberg ein Semester im Ausland; im Gegenzug studieren 2 Gaststudierende aus dem Ausland in Vorarlberg

1999Verleihung des Fachhochschulstatus mit der Bezeichnung "Fachhochschule Vorarlberg GmbH" Eröffnung der Bibliothek
2001Erstmals wird ein berufsbegleitender Diplomstudiengang angeboten.
2002Übernahme der Sozialarbeitsausbildung von der Akademie für Sozialarbeit in Bregenz und Gründung der "Fachhochschule Vorarlberg Forschung GmbH"
2004

Umstellung der Diplomstudiengänge auf bolognakonforme Bachelor- und Masterstudiengänge

Gründung der drei Forschungszentren "Mikrotechnik“, "Nutzerzentrierte Technologien“ und "Produkt- u. Prozessengineering"

2005

Bauliche Fertigstellung des Campus Vorarlberg, des Erweiterungsbaus der Fachhochschule Vorarlberg. Standort: Hochschulstraße 1

Start der KinderUni Vorarlberg

2006Schloss Hofen wird 100%-Tochter der FH Vorarlberg und übernimmt 2008 von der FH Vorarlberg die operative Abwicklung der Weiterbildung.
2010Gründung der Forschungsbereiche "Sozial- und Wirtschaftswissenschaften" und "Mechatronik"
2011Einrichtung eines DoktorandInnenkollegs als interner Lehrgang zur Ausbildung der FH Vorarlberg DoktorandInnen.
2012

Start der österreichweit ersten Stiftungsprofessur "Energieeffizienz" als zentrale Anlaufstelle für Forschung und Lehre im Bereich Energie. Gestiftet von illwerke vkw

1000ster Gaststudent an der FH Vorarlberg begrüßt

2013Die Bibliothek stellt ihren Benutzerinnen und Benutzern das 10.000ste E-Book zur Verfügung.
2014Start Kooperation "Starke Partner" mit ausgewählten Wirtschaftspartnern aus Vorarlberg
2015Mit über 1200 Studierenden erreicht die FH Vorarlberg ihr strategisches Ausbauziel bis 2015.
2018

Start des neuen Bachelorstudiengangs Gesundheits- und Krankenpflege

Eröffnung Forschungszentrum Digital Factory Vorarlberg

Die Entwicklung - ein Zahlenvergleich
199445 Studierende20191.378 Studierende
19941 Studiengang Technik201915 Studiengänge in Wirtschaft, Technik, Gestaltung, Soziales und Gesundheit
200118 % berufsbegleitend Studierende 201947 % berufsbegleitend Studierende
20031,38 Mio Forschungsvolumen 20195,1 Mio Forschungsvolumen
20030,66 Mio Drittmittel20193,1 Mio Drittmittel
20033 Forschungszentren20196 Forschungszentren
1 Ressel Zentrum
20035 Forschungsschwerpunkte
(Infrastrukturaufbau)
201976 Forschungsprojekte
2003Keine Forschungspartner2019172 Kooperationspartner in der Forschung
199429 Mitarbeitende2019300 Mitarbeitende
19972 Kooperationen mit Partnerhochschulen2019119 weltweite Kooperationen mit Partnerhochschulen
200768 Fachveranstaltungen2019128 Fachveranstaltungen

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