Rund 120.000 Menschen leiden in Österreich an Demenzerkrankung. Das vorarlberg museum, das Kunsthaus Bregenz und die inatura bieten in Kooperation mit der „Aktion Demenz“ Workshops für Erkrankte und deren Angehörige und Betreuungspersonen an. StudentInnen des Studiengangs „Gesundheit- und Krankenpflege“ an der FH Vorarlberg unterstützten als BegleiterInnen und erhielten einen besonderen Einblick in die Thematik.

Der Blick von innen nach außen (Foto: Jocham).

Ausstellungsobjekte wie ein altes Radio oder eine Bettwärmflasche aus Kupfer weckten bei den an Demenz erkrankten Menschen Erinnerungen an früher und regten zum Erzählen an. Der Streifzug durch das Museum erwies sich als ein Spaziergang durch die Vergangenheit. Die kindlich anmutende Unbeschwertheit sorgte für lustige und nachdenkliche Momente bei den Studierenden, welche die Bewohnerinnen begleiteten. Es war ein Ausflug, an den manche der Betroffene sich später nicht oder nicht mehr genau erinnern werden. Was zählte, war der Moment – Begegnung und Gespräche in einer angenehmen Atmosphäre.

„Theorie-Praxis-Transfer, ganz konkret am Beispiel eines nicht alltäglichen Ausflugs, wo schon die Anreise aus dem Bregenzerwald oder dem Oberland mit den öffentlichen Bus etwas Besonderes war. Für die Studierenden wird es noch lange in guter Erinnerung bleiben. Wir freuen uns schon jetzt auf die weiteren Besuche“, blickte Dr. Hubert R. Jocham, Hochschullehrer an der FH Vorarlberg, voraus.

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