An der Fassade der FH Vorarlberg gibt es seit Kurzem ein neues Kunstwerk zu betrachten: „Körperschleifen | Raumfragment“ von der Künstlerin Sabine Marte.

Die Zeichnung der Vorarlberger Künstlerin befindet sich seit Mitte April 2019 an der Fassade der Aula und lässt Raum und Körper neu denken. Perfekt zu sehen von der Sägerbrücke ist damit ein neues Kunstwerk im öffentlichen Raum entstanden. Auf dem Weg zur Kulturhauptstadt Europas setzt das Bewerbungsbüro zur Kulturhauptstadt Europas Dornbirn plus Feldkirch Hohenems Bregenzerwald ein weiteres sogenanntes STARTprojekt um.

Die Künstlerin zeichnete, unterstützt vom Malerbetrieb Martin Komar aus Laterns, eine überdimensionale Zeichnung an der Außenfassade der FH Vorarlberg. Das an der Aula entstandene Motiv, eine aus Linien gebildete Doppelfigur, ist unabgeschlossen und öffnet sich zur Umgebung hin. Wichtig in der Entstehung ihrer Zeichnungen ist Sabine Marte der Bezug zum Raum. An der FH Vorarlberg ist ein Vexierbild entstanden, das durch die schmalen Säulen des Aulagebäudes mehrmals fragmentiert wird. Die Doppelfigur ist ein politischer Körper, der die eindeutige Lesbarkeit von Geschlechtlichkeit suspendiert. Geöffnet und nicht eindeutig wird sie einzig über unsere Wahrnehmung vervollständigt.

Der Startschuss des Projektes wurde mit dem letztjährigen Aufruf zur Einreichung der STARTprojekte des Kulturhauptstadtbüros Dornbirn plus gesetzt. Das Projekt Körperschleifen | Raumfragment ist eines der zehn Gewinnerprojekte und wird vom Kulturhauptstadtbüro mit einer Förderung von 2.024 Euro (passend zum Kulturhauptstadtjahr 2024) gefördert.

 

 

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