Am 23.01. war es endlich so weit. 45 Studierende des 1. Semesters des Studiengangs InterMedia luden zum Dialog und präsentierten erstmals ihre Bachelor-Projektideen einem öffentlichen Publikum.

Zu Beginn ihres Studiums definieren die Studierenden für sich ein Thema, welches sie über die nächsten sechs Semester bearbeiten möchten. Dass hier eigene Motivation und Antrieb sehr wichtig sind, muss wohl nicht extra erwähnt werden.  Und diese Motivation und dieser Antrieb waren an diesem Abend immer und überall spürbar.

Markus Hanzer, Studiengangsleiter InterMedia, begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste im designforum und zeigte sich sichtlich zufrieden mit den erreichten Ergebnissen. Die Themen, mit denen sich die Studierenden seit Ende September beschäftigen, sind sehr vielseitig und behandeln die Themenbereiche Sport, Umwelt, Gesellschaft, Orientierung, Kommunikation und Unterhaltung.

Ziel der von den Studierenden selbstständig konzipierten und organisierten Veranstaltung war der Austausch und Dialog mit interessierten Unternehmen und Kooperationspartnern. Dieses Ziel wurde in dem originell inszenierten Raum, der eine angenehme Atmosphäre für zahlreiche Gespräche bot, auch tatsächlich erreicht.

Fynn-Luca Soler beschäftigt sich seit Beginn seines Studiums mit dem Thema „Edutainment: Bildung durch Unterhaltung“. Anfangs noch etwas nervös und angespannt, zeigt er sich im Laufe des Abends begeistert von den Austauschmöglichkeiten und neuen Inputs, die er auf seine Idee erhält. „Ich konnte heute schon wertvolle Kontakte knüpfen, das sind wunderbare Möglichkeiten für die Zukunft“. Gelernt habe er sehr viel, denn die Vorbereitung sei intensiv, aber auch lehrreich gewesen. Mit einem zufriedenen Lächeln widmet er sich seinen neuen Gesprächspartnern und nimmt weitere Anregungen auf.

Auch Manfred Welte, Leiter Kommunikation vom Vorarlberg Museum, zeigt sich vom Offenen Atelier angetan: „Ich finde es sehr spannend, dass sich Studierende über längere Zeit mit einem selbst gewählten Thema auseinandersetzen. So können innovative Themen erarbeitet und auch in der Praxis umgesetzt werden“. Er schätze die im Studiengang InterMedia geleistete Arbeit sehr und sehe zahlreiche Möglichkeiten einer Kooperation zwischen der FHV und dem Museum.

Diese Ansicht teilten auch viele andere Vertreter und Vertreterinnen von verschiedensten heimischen Unternehmen und Organisationen, die das Offene Atelier nutzten, um mehr über die Themen der Studierenden zu erfahren und mit diesen in direkten Dialog zu treten. So konnten viele Szenarien für zukünftige Kooperationen diskutiert werden, die in einem nächsten Schritt dann umgesetzt werden sollen. Denn eines ist klar: so ein Austausch ist und soll für beide Seiten eine Win-Win Situation darstellen. Studierende lernen von den Möglichkeiten und Erfahrungen, die ihnen eine Kooperation mit Unternehmen bietet, und diese wiederum profitieren von den neuen Ideen und Lösungsvorschlägen der Studierenden, die oftmals einen ganz anderen Blickwinkel auf eine Situation haben.

Am Ende des intensiven und abwechslungsreichen Abends waren sich alle Anwesenden einig – die vielen Arbeitsstunden und Anstrengungen haben sich gelohnt. Der Dialog war bereichernd und inspirierend. Viel Stoff zum Nachdenken und Reflektieren konnte mitgenommen werden.

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