Niklas Walser absolviert das Bachelorstudium „Gesundheits- und Krankenpflege“ an der FH Vorarlberg.

Während seiner Zeit beim Zivildienst bei Benevit kam Niklas Walser mit dem Pflegeberuf in Berührung. Damals wurde dem Maturanten klar, dass er zukünftig in diesem Bereich tätig sein wollte. „Der neue Bachelor-Studiengang Gesundheits- und Krankenpflege an der FH Vorarlberg bietet mir das, was ich gesucht habe: eine zukunftsorientierte Ausbildung mit internationalem Standard. Es ist die bestmögliche Option für mich im Pflegebereich und ich kann später auch einmal im Ausland arbeiten“, meint der Höchster.

Theorie und Praxis
Das Studium erfüllt die Erwartungen des 20-Jährigen. Die Theorie wird an der FH Vorarlberg vermittelt, das Praxistraining findet an der Gesundheits- und Krankenpflegeschule in Feldkirch statt. Jedes Semester absolvieren die Studierenden ein Praktikum, das zumindest einen Monat lang dauert. Die erste Station ist für Niklas Walser die Nachsorge- Station im  Krankenhaus in Dornbirn. „Wir können im Praktikum die Theorie mit der Praxis verbinden. Das Praktikum bietet eine ideale Gelegenheit, um zu prüfen, ob der Pflegebereich die richtige Wahl ist“, erläutert der Student.

Große Praxisnähe
Das Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege bietet den Studierenden eine hochqualifizierte und praxisnahe Ausbildung. Sie erwerben fachliche, persönlichkeitsbildende und wissenschaftliche Kompetenzen, die ihnen vielfältige berufliche Perspektiven im Gesundheitswesen ermöglichen. Mit dem akademischen Abschluss erhalten sie zudem die Berufsberechtigung, um in der Gesundheits- und Krankenpflege tätig zu sein. Praktische Übungen, Fallstudien, Projekte, Planspiele, begleitende Coachings sowie Praxistrainings sorgen für ein aktives Lernumfeld. Theorie und Praxis sind im Studienplan aufeinander abgestimmt.

Ganzheitliche Sichtweise
Die größten Herausforderungen im Gesundheitssystem stellen der demographische Wandel und die Verschiebungen von der stationären hin zur ambulanten bzw. häuslichen Pflege dar Hier nimmt die Pflege zukünftig einen wichtigen Part ein, der in dieser Ausbildung durch entsprechende Lehrangebote wie „Familienorientierte und gemeindenahe Pflege“ berücksichtigt wird. Durch den Anstieg im Bereich chronischer Erkrankungen werden Pflegepersonen in Zukunft verstärkt als Beratende im Umgang mit Erkrankung wahrgenommen. „Die große Aufgabe professioneller Pflege ist immer noch das Einnehmen einer ganzheitlichen Sichtweise, die die Betroffenen mit ihren Bedürfnissen, ihrem sozialen Umfeld und den individuellen Vorstellungen der eigenen Lebensqualität in den Mittelpunkt stellt“, betont Studiengangsleiterin Barbara Harold.

Foto: Alexander Duelli

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