Rund 90 Gäste aus Industrie und öffentlichen Einrichtungen folgten am vergangen Montag 18.02.2019 der Einladung zu der Veranstaltung Industrie trifft Forschung an die FH Vorarlberg. Dabei gaben Prof. (FH) Dr.-Ing. Preißinger, Leiter des Forschungszentrums Energie und Mag. Arzbacher interessante Einblicke in das Tun und Schaffen des FZ Energie und zeigten auch allgemein das Potenzial der sechs Forschungszentren an der FH Vorarlberg auf.

Stefan Arzbacher in der gut besuchten Aula der FH Vorarlberg

Nach dem Empfang im Foyer der Achstraße und einleitenden Worten von Dr. Tanja Eiselen, Rektorin der FH Vorarlberg startete Markus Preißinger mit seinem Vortrag zu „Energieforschung an der FH – vielfältig, anwendungsnah, für und mit der regionalen Industrie!?“. Dabei stellte er nicht nur die MitarbeiterInnen des Forschungszentrums und ihre breit gefächerten, wissenschaftlichen Schwerpunkte vor, sondern zeigte auch die vielfältigen Möglichkeiten an Dienstleistungen, die das Forschungszentrum zu bieten hat auf. Diese Möglichkeiten werden bereits von einigen regionalen Unternehmen in Anspruch genommen, aus seiner Sicht gibt es hier noch Luft nach oben. Dazu hat die FH Vorarlberg in den letzten Jahren in vielen Forschungsbereichen Kompetenzen aufgebaut, um den Bedürfnissen und den Anforderungen der regionalen Industrielle gerecht zu werden. Er verweist dabei auf vergangene Forschungsprojekte, auf die stetig ausgebaute Infrastruktur, die im Rahmen von Dienstleistungen genutzt werden kann, sowie auf den Ausbau der fünf anderen Forschungszentren an der FH Vorarlberg. Prof. (FH) Preißinger ging es in seinem Vortrag vor allem darum, die Wahrnehmung unserer Kompetenzen in der Region zu verstärken. Abschließend lud er das anwesende Publikum zu einem Rundgang in die Labors des FZ Energie, wo einige Forschungs-Highlights der letzten Jahre ausgestellt waren.

Im 2. Vortrag des Abends präsentierte Mag. Arzbacher in seinem Vortrag „Brennendes Eis – wie wir an der FH unsere Infrastruktur und unser Know-how zu Patenten machen“ wie die Grundlagenforschung des FZ Energie zum Thema Gashydrate mit etwas Glück zu einer vielversprechenden Patentanmeldung führte. Mag. Arzbacher unterstrich zunächst die energietechnische Relevanz von Gashydraten in der Energietechnik und Energiewirtschaft sowie die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten von Gashydraten als Funktionsmaterial. In einer Retrospektive der vergangenen fünf Jahre wurde dem Publikum dargelegt, welche Schritte schlussendlich zur Entdeckung eines neuen Syntheseverfahrens für Gashydrate führten. Nach einer kurzen Erörterung des Forschungsprozesses am FZ Energie und der FHV als solches, stellte Mag. Arzbacher vor, wie Schnittstellen zwischen regionalen und überregionalen Partnern und den Forschungszentren der FH aussehen könnten. Wie schon im ersten Vortrag, betonte auch Mag. Arzbacher die Wichtigkeit von Industrie- und Wirtschaftspartnern und schloss seinen Vortrag mit einem hoffnungsvollen Ausblick auf eine zukünftige Zusammenarbeit.

Nach den Vorträgen lud das FZ Energie zu einem gemütlichen Beisammensein mit Ländle Buffet ins Foyer der Achstraße. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten sich dabei auch vor Ort in den Labors des FZ Energie von der guten Ausstattung überzeugen und den Forscherinnen und Forschern direkt über die Schulter schauen. Das große Interesse übertraf dabei die Erwartungen und ist bezeichnend für diese gelungene Veranstaltung.

Die Veranstaltung wurde unterstützt von der Wirtschaftskammer Vorarlberg (WKO), der Industriellenvereinigung (IV) und vom Klimaneutralitätsbündnis, die mit ihrer Ausstellung im Foyer die Veranstaltung abrundeten.

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