Was erwartet dich?
Mit dem Satellite Event "Living Otherwise" ist der Fachbereich Gestaltung dieses Jahr erstmals Teil des New European Bauhaus Festivals. 2026 widmet sich dieses Festival, das in Brüssel und zahlreichen Städten in Europa stattfindet, der transformativen Kraft von Gemeinschaften. Wie können engagierte Bürgerinnen und Bürger aktiv ihre Umwelt mitgestalten und Wohnräume regenerativ weiterdenken? Im Einklang mit der zentralen Vision des NEB wird "Living Otherwise" ein Raum sein, in dem wir unsere gebaute Umwelt neu denken – indem wir zuerst das Leben, dann die Räume und erst danach die Gebäude in den Mittelpunkt stellen.
Das Event "Living Otherwise" verwebt Ausstellung, Diskurs und Experiment, um zu erforschen, wie zukünftige Lebens- und Bauweisen aus mehr-als-menschlichen Perspektiven hervorgehen können. Es lädt das Publikum dazu ein, Formen des Zusammenlebens durch postwachstumsorientierte, systemische und regenerative Designansätze neu zu denken. Präsentiert werden räumliche Prototypen, Materialexperimente und narrative Szenarien, die sich mit geteilten Infrastrukturen, Fürsorge und ökologischer Regeneration befassen.
Programm
| 16:00 Uhr |
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Welcome & Opening, Treffpunkt Gebäude G |
| 16:15 Uhr |
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Rundgang durch die Ausstellung "Living Otherwise"
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| 18:00 - 18:20 Uhr |
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Impulsvortrag Margarita Köhl, CampusVäre
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| 18:20 - 19:00 Uhr |
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Keynote: Otros Futuros Marcela Torres Heredia
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| 19:00 - 19:40 Uhr |
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Keynote: Supergut Flurina Seger
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| 19:40 - 20:00 Uhr |
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Panel Diskussion |
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Moderation: Margarita Köhl
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Vortragende:
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Marcella Torres Heredia
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Keynote: Otros Futuros Wie können wir gemeinsam Zukunftsvisionen für soziale, ökologische und territoriale Gerechtigkeit entwerfen und aushandeln? „Other Futures“ ist ein Projekt, das einen Raum für Dialog und Austausch zwischen Akteuren aus Lateinamerika (Abya Yala) und Österreich schafft, um Alternativen für einen sozioökologischen Wandel sichtbar zu machen und Wissen gemeinsam zu erarbeiten. Es legt den Schwerpunkt auf die übergeordneten Visionen der Teilnehmenden und deren Übertragbarkeit über Regionen und Sektoren hinweg. Indem es Narrative von „Technologie als Retter“ hinterfragt, stellt es ethische Prinzipien in den Vordergrund, die Technologien für unsere gemeinsame Zukunft leiten sollen. Die Dialoge kontern Katastrophen-Zukunfts-Narrative durch Perspektiven von Menschen, die bereits komplexe Krisen in ihren Territorien bewältigt haben. Der Aufbau eines „gemeinsamen Hauses“ dient dazu, Perspektiven und Handlungsfelder zu aktivieren und Reflexion in gemeinsame Interpretationen und praktische Schritte zu übersetzen.
Zur Person: Marcela Torres Heredia (Bogotá/Österreich) ist Doktorandin im Fach Sozial- und Kulturanthropologie an der Universität Wien. Sie ist Wissenschaftlerin, Aktivistin und engagiert sich in verschiedenen Formen der kulturellen und politischen Vermittlung. Zu ihren Schwerpunkten zählen Dekolonialität, Feminismus, soziale Ungleichheit und Gerechtigkeit sowie Intersektionalität. Derzeit ist sie Co-Leiterin von „Viena Latina“, einem Forschungsprojekt des Wien Museums zur lateinamerikanischen Migration nach Wien seit 1945. Außerdem ist sie Mitherausgeberin der Ausgabe des „Journal for Development Studies“ mit dem Titel „Disturbing Europe – Struggles Between Coloniality and Decolonization“. Sie engagiert sich in mehreren aktivistischen Initiativen, darunter „Decolonizing in Vienna!“, einer Gruppe, die sich kritisch mit kolonialen Kontinuitäten im öffentlichen Raum Wiens auseinandersetzt.
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Flurina Seger
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Keynote: Supergut Biologische Vielfalt sorgt für uns. Sorgen wir für sie. Hinter «supergut» steht eine Initiative zur Förderung der Biodiversität in Liechtenstein. Im Jahr 2023 ins Leben gerufen durch die Hilti Foundation, einer gemeinnützigen Stiftung, welche sich noch in weiteren Bereichen gesellschaftlich engagiert. Wir wollen der biologischen Vielfalt die Stimme geben, die sie verdient. Wer ihre bislang massiv unterschätzte Rolle auch nur anfängt zu begreifen, wird auch einen Beitrag zu ihrem Schutz leisten wollen. Daran glauben wir und dafür arbeiten wir. Warum der Name «supergut»? Nicht, weil die biologische Vielfalt ein Gut ist, das wirklich super ist. (Obwohl das auch gut passen würde.) In erster Linie, weil es nicht weniger als «supergut» ist, die Welt zu retten und in Liechtenstein damit anzufangen.
Zur Person: Die studierte Bildungswissenschaftlerin und Kulturmanagerin ist seit 2025 Projektleiterin Biodiversität der Hilti Family Foundation. Davor leitete sie 5 Jahre die Stiftung „Lebenswertes Liechtenstein“ zur Förderung nachhaltiger sozialer, ökologischer und wirtschaftlicher Entwicklung.
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Ausstellende:
- Studierende des Fachbereichs Gestaltung (BA InterMedia, MA Design und Creative Leadership)
- Studierende der Technischen Hochschule Mannheim (Fakultät für Gestaltung)
- Projekte des Fachbereichs Gestaltung
Eventsprache
Englisch
Publikum
Alle Interessierten sind herzlichst willkommen teilzunehmen.
Teilnahme
Die Teilnahme am Event ist kostenlos und es wird keine Anmeldung benötigt.
Details zur Veranstaltung
Das „New European Bauhaus“-Festival ist ein globales Zusammentreffen von Bürger:innen, Kreativen und politischen Entscheidungsträger:innen in Brüssel. Hier wird diskutiert, wie durch Kunst, Kultur und Wissenschaft eine nachhaltige und inklusive Zukunft gestaltet werden kann. Das Festival bietet eine Plattform, um innovative Projekte vorzustellen und den Werten des New European Bauhaus folgend zu diskutieren, wie unsere Lebensräume schöner, nachhaltiger und gemeinschaftlicher werden können. In ganz Europa finden Satellite Events statt, so auch bei uns an der FHV.
https://new-european-bauhaus.europa.eu/festival_en