Das Projekt A-RING ist eine Kooperation mehrerer Partner aus Wissenschaft und öffentlicher Behörden der EUSALP-Regionen, um die transnationale Zusammenarbeit zu wichtigen Zukunftsthemen zu fördern, welche allen Regionen im Alpengebiet gemein sind, z.B. die Digitale Kluft, der Klimawandel und die Erhaltung der Biodiversität. Im Rahmen der europäischen Strategie zur intelligenten Spezialisierung (S3/RIS) haben die EUSALP-Regionen bereits regionale Strategien auf Grundlage der EG-Anforderung entwickelt. Allerdings konzentriert sich die Dreifachhelix für Forschung- und Investition (F&I), welche sich aus öffentlichen Behörden, dem akademischen und wirtschaftlichen Sektor zusammensetzt, noch wenig auf transnationale Zusammenarbeit, um diese speziell alpinen Themen innerhalb eines gemeinsamen transnationalen Kooperationsrahmen zu bearbeiten. A-RING wird dafür einen gemeinsamen F&I-Kooperationsrahmen entwickeln, welcher den Ablauf im Sinne der EU Open Innovationen Strategie steuert. Zudem hat A-RING zum Ziel, die Abstimmung zwischen verschiedenen F&I-Politikinitiativen und institutionellen Rahmenbedingungen fördern, um gesellschaftliche Herausforderungen effektiv anzugehen. In einem Bottom-Up-Prozess sollen einerseits die Erwartungen der Wirtschaft und das Innovationspotential der wissenschaftlichen Institutionen evaluiert werden, aber auch die Bedürfnisse der Bürger bei der Entwicklung verantwortungsvoller F&I beachtet werden und eine transnationale Multi-Level-Gouvernance zu ermöglichen.

Ziele

Das Hauptziel des Projekts ist es, die Grundlage für eine effektive und dauerhafte transnationale Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Ebenen und Akteuren zu schaffen, um eine gemeinsame Forschungs- und Innovationspolitik (F&I) für den Alpenraum (AR) zu entwickeln. Das Projekt zielt darauf ab, die Kooperation zwischen Politik, Clustern, Forschung und Unternehmen zu fördern und die aktive Rolle der F&I-Einrichtungen bei der lokalen und regionalen Entwicklung und der Innovation in strategischen Themen innerhalb der AR zu stärken. Das Projekt wird die Rahmenbedingungen für die Entwicklung gemeinsamer alpiner Forschungs- und Innovationspolitiken gestalten, die eine koordinierte und transnationale Multi-Level-Governance fördern.

Ergebnisse

  • Eine Blaupause für die Forschungs- und Innovationsagenda der Alpenregion: Ein strategisches Dokument, welches die Erstellung einer gemeinsamen Agenda zur Aktivierung transnationaler, synergetischer und komplementärer Zusammenarbeit ermöglicht.
  • Mehrere Kurzdossiers: Roadmaps zu politischen Optionen und Kooperationsschritten, die andere nationale, regionale und lokale Entscheidungsträger, die an der Etablierung kooperativer Netzwerke zur Strategieentwicklung speziell für F&I-Themen interessiert sind, informieren.
  • Eine Alpine F&I-Grafik: Aktionsplan für ein transnationales Kooperationsnetzwerk zwischen Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft zur Stärkung der Forschung und Innovation im alpinen Raum mit Visualisierung von funktionalen Verbindungen/Beziehungen, Förderprogrammen und Liste gemeinsamer Aktionen.

Fakten

ProjektnameA-RING
ProgrammInterreg Alpine Space
ThemaTransnationale Kooperation im alpinen Raum
Projekt Index-Nummer848
Projektdauer01.10.2019 – 31.03.2020
Projekt Budget1.350.583,99 EUR
ERDF Finanzierung1.147.996,39 EUR

Links

www.alpine-space.eu

Projektpartner

Università degli studi di Milano
Fachhochschule Vorarlberg GmbH
Ministrstvo za izobraževanje, znanost in šport
Univerza v Ljubljani (Fakulteta za upravo)
Fachhochschule Kempten – Hochschule für angewandte Hochschule
Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung &Wissenschaften
Regionalmanagement Burgenland GmbH
Associazione tra gli industriali della provincia di Belluno
Regione Lombardia
Plastipolis, pôle de compétitivité Plasturgie et Composites

Kontakt

Prof. (FH) Dr.-Ing. Jens Schumacher
Leiter Forschungszentrum Business Informatics, Forschungsprofessor

+43 5572 792 7118
jens.schumacher@fhv.at

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Florian Maurer, M.A.
Wissenschaftlicher Mitarbeiter

+43 5572 792 7128
florian.maurer@fhv.at

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