Augmented Reality App zeigt mögliche Szenarien einer Rheinüberflutung

Das UCT, Forschungszentrum für Nutzerzentrierte Technologien an der FH Vorarlberg hat für das RHESI Projekt eine App entwickelt, die mittels Augmented Reality eine wirklichkeitstreue Abbildung der Umgebung im Einzugsgebiet des Rheins ermöglicht. Konkret kann mit dieser App simuliert werden, wie die Umgebung bei einer möglichen Überflutung durch den Rhein betroffen wäre, wenn keine Hochwasserschutzbauten realisiert werden.

Ein wasserbauliches Modell, das zwei Streckenabschnitte des Rheins darstellt, wurde in einer Halle in Dornbirn massstabsgetreu nachgebaut. Ab 15. Juni 2019 ist diese öffentlich zugänglich. BesucherInnen erhalten ein Tablet, das durch Bildanalyse und integrierten Bewegungssensoren ein internes Modell der Umgebung aufbaut. Dadurch wird alles wirklichkeitsgetreu abgebildet. Die Besonderheit ist der Überflutungs-Checker, der beispielsweise Anrainern ermöglicht, sich ein Bild der möglichen Flutkatastrophe und deren Auswirkungen auf ihr Eigentum zu machen.

Die Versuche dienen der Optimierung des Projekts bzw. der Projektkosten und konzentrieren sich auf die beiden Projektabschnitte Widnau bis Höchst – die sogenannte ’Engstelle’ – und Oberriet bis Koblach mit der Frutzmündung. Die Modellversuche werden in der rund 4‘700 m2 grossen Industriehalle in Dornbirn in der Hochschulstraße 3 durchgeführt. Infos unter www.rhesi.org

 

 

 

 

Beitragsbild Virtueller Überflutungschecker

Kontakt für interessierte Unternehmen:

Prof. (FH) Univ.-Doz. Mag. Dr. habil. Guido Kempter
Leiter des Forschungszentrums Nutzerzentrierte Technologien

+43 5572 792 7300
guido.kempter@fhv.at

S3 02

Details