Rückblick auf die Forschung an der FH Vorarlberg 2018

Die positive Entwicklung hält weiter an. Ein sehr erfolgreiches Jahr 2018 liegt hinter uns, ein Höchststand an Forschungsprojekten und mit 5,1 Millionen Euro – 60 % (!) davon Drittmittel konnten erzielt werden. Ein neuer Rekord.

Die dynamische Zusammenarbeit der Fachhochschule Vorarlberg mit regionalen und internationalen Forschungspartnern wurde erfolgreich vertieft. 2018 wurde an der FH Vorarlberg an 76 Forschungs- und Entwicklungsprojekten sowie an zahlreichen Praxisprojekten gearbeitet. Die Hälfte dieser Forschungsprojekte wird im Auftrag und in Zusammenarbeit mit regionalen Partnern (NGOs, öffentlichen Institutionen, Wirtschaftsunternehmen) durchgeführt. Landeshauptmann Markus Wallner und die für Wissenschaft zuständige Landesrätin Barbara Schöbi-Fink sehen die Innovationsfähigkeit und das insgesamt hohe Forschungsniveau der FH Vorarlberg ein weiteres Mal bestätigt. In diesem Zusammenhang erinnert Geschäftsführer Stefan Fitz-Rankl an die hoch gesteckten Ziele der FH Vorarlberg: "Wir wollen als kleines Institut an der Spitze Europas mitspielen und uns mit zielgerichteter Forschung international positionieren und durchsetzen".

Die positive Entwicklung der Forschung an der FH Vorarlberg ist speziell am steigenden Forschungsvolumen ersichtlich. In diesem Bereich sind 60 Prozent über Drittmittel finanziert worden.

Drittmittel sind eingeworbene Gelder, um für Forschungs- und Entwicklungsprojekte in möglichst hohem Maße eine externe Finanzierung zu generieren. Sie setzen sich aus nationalen Fördergeldern, EU-Mitteln sowie Umsatzerlösen aus F&E-Aufträgen von Unternehmen und sonstigen Erträgen zusammen. Sie ermöglichen der FH Vorarlberg die Erreichung eines dem gesetzlichen Bildungs- und Forschungsauftrag angemessenen Forschungsvolumens zur Unterstützung der regionalen Unternehmen und Organisationen sowie zur Sicherung einer forschungsgestützten, qualitativ hochwertigen Lehre.

Forschungszentrum Digital Factory
In der Digital Factory ist der Bereich „Data Analytics & Intelligence“ ein wichtiger Teil der Forschung. Das zentrale Kernelement in der Digitalisierung ist die Datenanalyse. „Wir stellen uns die Frage, wie wir aus den Massen an Daten, die gespeichert wurden, geschäftsrelevante Informationen herausfiltern können, sodass klare und optimale Entscheidungen getroffen werden können“, erläutert Gruppenleiterin Kathrin Plankensteiner.

Grundlage dafür ist das Sammeln von Daten in einem Unternehmen über einen längere Zeitraum hinweg. Das bietet erst die Basis für eine Datenanalyse. Die Bandbreite der eingesetzten Algorithmen ist dabei sehr umfangreich: von einfachen statistischen Methoden bis hin zu sehr komplexen Algorithmen und der Umsetzung einer künstlichen Intelligenz mittels maschinellen Lernens.“

Die Datenanalyse muss vier wesentliche Fragen beantworten, so Plankensteiner:

  • Was ist passiert?
  • Warum ist es passiert?
  • Was wird passieren?
  • Wie kann ich Unerwünschtes vermeiden und Erwünschtes umsetze? 

Das Potential von Datenanalyse und Künstlicher Intelligenz ist enorm. Zahlreiche Projekte führen zu einer Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten:

  • Intelligente Haushaltsgeräte
  • E-Banking
  • Selbstfahrende Autos oder auch digitale Assistenzsysteme im Auto
  • Amazon Alexa & Spracherkennung
  • Recommender-Systeme, also Empfehlungen für Kunden, nach dem Kauf eines Produktes

Internationale Wettbewerbsfähigkeit
„Viele dieser Anwendungen sind sehr real vorstellbare Szenarien für die Vorarlberger Wirtschaft und ihre Unternehmen und sichern den internationalen Wettbewerb der Region“, sagt Kathrin Plankensteiner. Jedoch sind die Möglichkeiten im Bereich der Datenanalyse ausgesprochen komplex. „Als Hochschule sind wir stark gefordert, ein entsprechendes Angebot zur Verfügung zu stellen, denn wir müssen Digitalisierung in allen Kernbereichen ernst nehmen und daraus unseren Vorteil ziehen. Es ist wichtig, gemeinsam mit den Vorarlberger Unternehmen zu forschen und Projekte zu gestalten, gemeinsam Know-how aufzubauen. Denn nur gemeinsam können wir von einer Schwarmintelligenz profitieren.“

Sehr gerne können uns interessierte Unternehmen kontaktieren.

 

 

Beitragsbild Forschungszahlen

Kontakt für interessierte Unternehmen:

Mag. Dipl-Ing. Dr. techn. Kathrin Plankensteiner
Projektmitarbeiterin Digital Factory Vorarlberg

+43 5572 792 3011
kathrin.plankensteiner@fhv.at

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Prof. (FH) DI Dr. Robert Merz
Leiter Digital Factory Vorarlberg

+43 5572 792 3031
robert.merz@fhv.at

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