Studierende in der Digital Factory - Verbindung von Old Economy mit Industrie 4.0

Das Forschungszentrum „Digital Factory Vorarlberg“ der Fachhochschule (FH) Vorarlberg beschäftigt sich mit der digitalen Vernetzung von Produktions- und Logistikprozessen mit neuen Informationstechnologien. Die Studentinnen und Studenten der FH Vorarlberg lernen diese Entwicklung zur Optimierung von Herstellungs-Prozessen einzusetzen. Dies ist auch für klein- und mittelständige Unternehmen die Möglichkeit, wettbewerbsfähig zu bleiben. Das Projekt wurde durch die Unterstützung der EU ermöglicht.

Die Digital Factory arbeitet unter der Leitung von Prof. (FH) DI Dr. Robert Merz gemeinsam mit 11 wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Aufbau eines digitalen Kompetenz-Clusters. Ziel sind gemeinsame Forschungsprojekte zur Flexibilisierung und Vernetzung der Produktion. Bisher sind neun Kooperationen in Umsetzung, davon drei mit Unternehmen in Dornbirn. Ziel ist es, Firmen aktiv bei der digitalen Transformation zu begleiten.

Intelligente Werkzeuge kommunizieren in Echtzeit miteinander
Die Modellfabrik, Echtsimulator für aktuelle und zukünftige Produktionsprozesse, geht mit Hilfe des im März 2019 gestarteten Ausbaus in die nächste Runde. Die fertigungstechnische Anlage wurde komplettiert und damit der nächste Schritt zur „agilen Fabrik“ gemacht.

Ermöglicht wurde das unter anderem durch das vom Unternehmen Servus Intralogistics zur Verfügung gestellten „State of the Art“ Transportsystem. Christian Beer, Inhaber und Geschäftsführer von Servus Intralogistics zu seinem Engagement an der Digital Factory: „Wir stehen in Sachen Digitalisierung alle noch vor einem Berg von Herausforderungen. Die Bündelung der Kräfte in der Digital Factory Vorarlberg ist dringend notwendig. Unsere Servus Roboter hier als Partner der Factory einzubringen, sehe ich als große Chance in vielerlei Hinsicht. Dass wir hier in Dornbirn ein Hochschul-Forschungszentrum haben, das sich mit dieser sehr komplexen Materie professionell befasst, begrüße ich und ich nutze es auch! Wenn wir uns einbringen, werden wir letztendlich alle davon profitieren!“

Die damit verbundenen Anforderungen an die zukünftigen Arbeitskräfte werden dabei mitgedacht: Die Erkenntnisse aus dem „digitalen Fabrikslabor“ fließen in die bestehenden FH-Lehrpläne der rund 1.400 Studentinnen und Studenten ein. Aktuell arbeiten zahlreiche Studierende von der FH Vorarlberg, aber auch von internationalen Universitäten in der Digital Factory. AbsolventInnen generieren durch die Praxis in diesem komplexen Umfeld wertvolles Wissen für ihre späteren Arbeitgeber. Interessierte Studierende können sich an Prof. Robert Merz wenden.

Das Gesamtinvestitionsvolumen für das Forschungszentrum umfasst 535.000 Euro und wurde von der EU co-finanziert.

Als weitere Station an der FH Vorarlberg stellen wir das im Aufbau befindliche „3D-Drucklabor“ vor. Davon berichten wir im nächsten Newsletter.

 

 

Kontakt für interessierte Unternehmen und Studierende:

Prof. (FH) DI Dr. Robert Merz
Leiter Digital Factory Vorarlberg

+43 5572 792 3031
robert.merz@fhv.at

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