Das Forschungsprojekt „Melinda*“ soll eine nachhaltige Mobilität im Alpenraum forcieren und wird von Interreg Alpine Space gefördert. Ziel ist es, BürgerInnen und Stakeholder im Bereich „Mobilität der Zukunft“ aktiv zu unterstützen und für eine „sanfte Mobilität“ zu sensibilisieren. Es fördert die Entwicklung einer Verhaltensveränderung zu einer CO2-armen und nachhaltigen Mobilität.

Im Mittelpunkt stehen dabei:

  • Entwicklung einer App an der FH Vorarlberg zur Erfassung von Mobilitäts-Daten
  • Integration von Mobilitäts-Daten, insbesondere auf transnationaler Ebene
  • Auswertung des Mobilitätsverhaltens und der Mobilitätsmuster
  • Sensibilisierung der BürgerInnen durch die Echtzeitvorschläge für nachhaltigere Mobilität; Darstellung von Informationen zur Bereitstellung alternativer Mobilitäts-Lösungen, Emissionen, CO2-Belastung, etc.
  • Entwicklung von Innovationen für Multimodalität und Verkehrsverlagerung.
  • Partizipative Politikgestaltung/Maßnahmenplanung auf Basis der gesammelten Mobilitäts-Daten

Einblick in die Forschung

Die FH Vorarlberg ermöglichte im Rahmen dieses Forschungsprojektes zwei Vorarlberger Schülerinnen die aktive Mitarbeit in angewandter Forschung. Für ihren Bericht über ihr Praktikum erhielten sie Ende Februar in Wien die Auszeichnung „Talente Praktika“ des Bundesministeriums Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK). Florian Maurer, Forschungsmitarbeiter der FH Vorarlberg und Betreuer der beiden Praktikantinnen, wurde außerdem für seine hervorragende Betreuung ausgezeichnet.

In ihrem Praktikum haben die beiden Schülerinnen empirische Forschung zur „Mobilität der Zukunft“ durchgeführt. Unter anderem haben sie 155 BürgerInnen zu ihrem Mobilitätsverhalten befragt und die Antworten wissenschaftlich ausgewertet. Außerdem wurden die Daten mit existierenden Studien der EU verglichen. Dabei haben sie festgestellt, dass seit 2011 speziell in Vorarlberg ein Trend hin zu nachhaltiger Mobilität zu erkennen ist.

Das Projekt Melinda ist ein Alpine Space Projekt im Rahmen der europäischen territorialen Zusammenarbeit (Interreg) und wird über das Alpenraumprogramm mit mehr als 1,5 Millionen Euro gefördert.

Über das Alpine Space Programm
„Gemeinsam für einen lebenswerten Alpenraum“ lautet das Motto des INTERREG B-Alpenraumprogramms („Alpine Space Programme“). Es wird von der EU unter dem Titel der europäischen territorialen Zusammenarbeit (ETZ) geführt und mit Geldern aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Sieben Staaten – die EU-Mitglieder Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich und Slowenien sowie die Schweiz und Liechtenstein – beteiligen sich am Alpenraumprogramm.

Im Rahmen des Melinda-Projektes werden Mobilitäts-Daten aus allen Partner-Ländern gesammelt und analysiert. Die Ergebnisse werden im Rahmen aktiver Mobilität und transnationaler Politikgestaltung verwendet. Das Forschungszentrum Business Informatics der FH Vorarlberg ist als einer der zwölf Partner in das Projekt integriert.

 

 

Projekt „Melinda“: Verhaltensänderung im Bereich Mobilität bewirken

Kontakt für interessierte Unternehmen:

Florian Maurer, M.A.
Wissenschaftlicher Mitarbeiter

+43 5572 792 7128
florian.maurer@fhv.at

Details

Weitere Informationen:

Informationen zum Forschungsprojekt:
alpine-space.eu

Informationen zur Auszeichnung:
ffg.at

* Mobility Ecosystem for Low-carbon and INnovative moDal shift in the Alps