Derzeitige Pläne der Bundesregierung zur Umsetzung der energiepolitischen Ziele zur Dekarbonisierung des Energiesystems stellen die österreichischen Netzbetreiber vor massive Herausforderungen.

Insbesondere durch den zu erwartenden Ausbau der dezentralen Fotovoltaik-Erzeugungsanlagen und der Elektromobilität werden zusätzliche Anforderungen an die Netze gestellt. Diese werden in den kommenden Jahren wahrscheinlich signifikante Investitionen erfordern. 

Zur Abschätzung des Investitionsbedarfs wird seit Juni 2019 in der Projektgruppe „Netzberechnungen Österreich“ des Arbeitskreises Verteilernetze beim Verband Österreichs Energie unter Beteiligung von Netzbetreibern aller Bundesländer zusammen an der Studie gearbeitet.

Das erarbeitete Konzept erlaubt es die Ausbaumaßnahmen, die bei den einzelnen Netzbetreibern erforderlich sein werden, abzuschätzen. Diese Berechnungen bildeten die Basis dafür auf einen allfälligen Ausbaubedarf im Übertragungsnetz zu schließen. Unter Berücksichtigung der individuellen spezifischen Netzausbaukosten der Netzbetreiber konnten so monetäre Auswirkungen abgeleitet werden.

Neben Vertretern des AIT und der Montanuniversität Leoben war Peter Kepplinger vom Forschungszentrums Energie der FH Vorarlberg als wissenschaftlicher Beirat tätig, um das Studien-Design sowie die Berichtslegung zu unterstützen. Der Endbericht ist unter oesterreichsenergie.at/die-welt-des-stroms/stromnetze/studie-netzberechnungen-oesterreich.html verfügbar.

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Mag. Dr. Peter Kepplinger
Senior Postdoc mit Leitungsfunktion

+43 5572 792 3805
peter.kepplinger@fhv.at

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