Der Maschinen- und Analgenbau ist in der DACH-Region eine stützende Säule der Industrie. Durch die fortwährende Digitalisierung und Globalisierung wird eine effiziente und kostengünstige Fertigung immer wichtiger, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen. Um die Chancen der Digitalisierung in Ingenieursunternehmen zu nutzen, werden neue Methoden, Werkzeuge und Prozesse benötigt. Das Austrian Center for Digital Production (CDP) hat sich die Entwicklung und Integration dieser Methoden zum Ziel gesetzt. Das CDP mit Hauptsitz in der Seestadt Aspern bei Wien wurde von der TU Wien, WU Wien und V-Research GmbH 2016 gegründet. Heute ist CdP ein Netzwerk aus renommierten Partnern aus Industrie und Forschung, z.B. Hörbiger, EVVA bzw. ETH-Zürich, FHV.

Der Fokus von CdP ist das Ermöglichen einer digitalisierten Fabrik/Fertigung nach den Prinzipien von Industrie 4.0. Als Herzstück dafür wurde die Workflow-Engine Centurio.work zur Orchestrierung von Prozessen in der Fertigung und Strukturierung der zugehörigen Datenerfassung entwickelt. Fertigungsprozesse können so automatisiert werden und die Grundlage für die Integration datenbasierter Technologien ist damit geschaffen. In diesem Kontext arbeitet V-Research an dem automatisierten Rückfluss von Informationen aus der Fertigung in die Produktentwicklung basierend auf systematisch erfassten Daten. Beispielsweise können dadurch Fertigungskosten für unterschiedliche Toleranzklassen bei Drehprozessen bereits in der Konstruktion prognostiziert werden. Hierfür werden Daten aus der Konstruktion und Fertigung verwendet und mittels Modellen aus dem Bereich Machine Learning analysiert. Die abgeleiteten Informationen werden dann in einem Plugin im CAD System direkt dem Konstrukteur zur Verfügung gestellt.

Bei Interesse an den angeführten Themen: eugen.rigger@v-research.at

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