Das Wohlergehen von Kindern ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit einer jeden Gesellschaft. Um darauf ein Augenmerk legen zu können, bedarf es Informationen über das subjektive Wohlbefinden von Kindern sowie deren Partizipation in der Gestaltung von Einflussfaktoren der Befindlichkeit. Durch Hinleitung der Kinder zu vermehrter Achtsamkeit kann beides erreicht werden. Achtsamkeit hilft gut mit sich selbst in Kontakt zu sein und mit sich umgehen zu können. Positive Effekte der Achtsamkeit auf die psychische Befindlichkeit sind gut belegt.

Oft werden Tagebücher eingesetzt, um diese intensivierte Selbstwahrnehmung zu unterstützen. Der Trend zur Digitalisierung macht auch hier nicht Halt wie die Etablierung von global verfügbaren Weblogs mit Alltagsgeschichten von Kindern zeigt. Allerdings ist gerade im Zusammenhang mit Angaben zum persönlichen Befinden der vertrauenswürdige Umgang mit Datensicherheit, Schutz von Privatheit und Transparenz äußerst wichtig, der in diesem Projekt durch eine eigens für Vorarlberg entwickelte mobile Softwareanwendung gewährleistet wird. 

Mit dieser Achtsamkeits-App können Kinder den Zusammenhang zwischen persönlichen Ereignissen und subjektiver Befindlichkeit in den Lebensbereichen Familie, Schule, Freunde, Wohnort und Selbstbild über einen längeren Zeitraum ergründen. Die Benutzerinnen und Benutzer können die Selbsterkenntnisse für eine wissenschaftliche Studie zur Untersuchung des Wohlbefindens von Kindern in Vorarlberg bereitstellen, die in Anlehnung an die in den Jahren 2008 und 2013 durchgeführte Studien realisiert wird

Projektpartner

Amt der Vorarlberger Landesregierung

Koordinator
Walter Ritter, walter.ritter@fhv.at

Achtsamkeit und Wohlbefinden