Für einen virtuellen Rundgang werden 360° Bildaufnahmen oder räumliche Darstellungen von Grafikmodellen erstellt und über einfach zu handhabende Benutzerschnittstellen erfahrbar gemacht.

Benutzer können von verschiedenen Standpunkten aus in einem 360° Blickfeld sich umschauen und sich von Standpunkt zu Standpunkt bewegen. Zudem können interaktive Informationselemente eingebunden werden.

Insbesondere für Reinräume, die nur unter bestimmten Voraussetzungen (z.B. mit Schutzbekleidung) betreten werden können, ist eine Begehung in virtueller Realität sinnvoll. Wie immersiv ein solcher Rundgang wirkt, hängt u.a. davon ab, wie natürlich sich die Navigation anfühlt und ob die verfügbare Computerleistung auch flüssige Darstellungen von Bewegungen erlaubt. Deshalb kommen verschiedene Technologien, wie z.B. Head-Mounted Display mit Bewegungs- und Positionssensoren oder klassische Computer-Eingabegeräte und Bildschirme, zum Einsatz. Im Zuge dieses Projekts wird ein virtueller Reinraum erstellt und zugänglich gemacht, um ihn anschließend in Bezug auf die Wirksamkeit für verschiedene Einsatzzwecke zu testen.

Projektpartner

FH Vorarlberg, Forschungszentrum Mikrotechnik
NTB Buchs, Institut für Mikro- und Nanotechnologie

Koordinatorin
Miglena Dontschewa, miglena.dontschewa@fhv.at

 

 

Begehung in virtueller Realität

Förderung

Das Projekt Rheinlabs wird aus Mitteln des Interreg-Programms „Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein“, dessen Mittel vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und vom Schweizer Bund zur Verfügung gestellt werden, gefördert. 

Interreg
Europäische Union
Schweizerische Eidgenossenschaft