Im Vergleich zur spanenden Fertigung sind 3D-gedruckte Bauteile meistens nicht homogen, da sie Wabenstrukturen oder sonstige Lufteinschlüsse besitzen, die am fertigen Produkt nicht zu sehen sind. Eine nachträgliche Überprüfung der gedruckten Schichten ist schwierig, daher nimmt ein Laserscanner nach jeder Schicht die entsprechende Oberfläche auf. Ein Vergleich zwischen diesem und einem Referenzmodell gibt Aufschlüsse über Qualität des Teiles und, ob es den ursprünglichen Anforderungen gerecht wird (z.B. mechanische Belastung). Das Resultat dieses Vergleichs wird zusätzlich während des Druckprozesses im Bauraum eingeblendet, wodurch Nutzende bei eventuellen Problemen entscheiden können, ob sie Parameter (z.B. Vorschub, Temperatur oder Geschwindigkeit) ändern oder den Druck ganz abbrechen wollen. Zusätzlich bekommt jedes Teil ein Prüfprotokoll, welches gewährleistet, dass es die Anforderungen erfüllt.

Das Forschungszentrum Nutzerzentrierte Technologien der FH Vorarlberg ist Leadpartner im Arbeitspaket Qualitätssicherung und Druckprozessüberwachung. Der Forschungsaufbau konzentriert sich daher auf eine möglichst verständliche Darstellung der Ergebnisse und 

Das Projekt ABH081 beschäftigt sich weiters mit dem Transfer lizenzierter Datenpakete (Leadpartner: DHBW Lörrach) und der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle (Leadpartner: ZHAW) im 3D-Druck. Ein Aufbau, der alle entsprechenden Bereiche abhandeln soll, liegt exemplarisch mit einem Kunstobjekt vor. 

Projektpartner
AM Network (CH)
ABB Schweiz AG (CH)
Bayern innovativ (D)
Business Upper Austria GmbH (A)
dekom 3D plus GmbH (CH)
Duale Hochschule BW (D)
E. Blum & Co. AG (CH)
Fabru GmbH (CH)
General Electric GmbH (CH)
Hightech Zentrum Aargau AG (CH)
Landratsamt Waldshut (D)
Leichtbau BW GmbH (D)
Multec GmbH (D)
Swiss Materials Schaffhausen (CH)
ZHAW School of Management and Law (CH)

Ansprechpartner
Tobias Werner, tobias.werner@fhv.at

Kooperatives 3D Prototyping

Förderung

Das Projekt 3D-Druck wird aus Mitteln des Interreg-Programms „Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein“, dessen Mittel vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und vom Schweizer Bund zur Verfügung gestellt werden, gefördert. 

Interreg
Europäische Union
Schweizerische Eidgenossenschaft