Bei der Entwicklung neuer Lerntools für 14 bis 18-jährige Schülerinnen und Schülern ist darauf zu achten, dass sie nahtlos in die Medienlandschaft dieser Zielgruppe integriert werden kann. In diesem Projekt wird eine App zum Thema "Fliehen vor dem Holocaust" entwickelt, die im Unterricht und in der Forschung Verwendung finden wird.

Im Zentrum der App stehen kurze Videointerviews mit Zeitzeugen des Holocaust. Fünf Personen erzählen ihre Erfahrungen auf der Flucht vor dem Nazi-Regime. Damit werden im Schulunterricht ausgewählte Lebensgeschichten ins Zentrum gerückt. Diese sollen die Jugendlichen dazu bewegen, eigene historische Erzählungen darüber zu generieren. Ziel ist also, das Erlernte in einer eigenen Geschichte zu erzählen und mit der Klasse zu reflektieren. In der Forschungsarbeit wird die Interaktion mit den Videointerviews und deren Auswirkung auf die Lernerfahrung untersucht.

Projektpartner
Erinnern.at, Institut für historisch-politische Bildung über Holocaust und Nationalsozialismus
Pädagogische Hochschule Luzern, Institut für Geschichtsdidaktik und Erinnerungskulturen 

Ansprechpartner
Rumen Filkov, rumen.filkov@fhv.at

Lern-App für Schülerinnen und Schüler

Förderung

Finanziell unterstützt wurde die Erstellung der App durch das Eidgenössische Departement des Äußern, die schweizerische Stiftung Gamaraal, den Nationalfonds der Republik Österreich für die Opfer des Nationalsozialismus, das österreichische Bundesministerium für Bildung, die österreichische Forschungsförderungsgesellschaft und die deutsche Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft.