Um die Ansteckung mit Krankheiten in Personenansammlungen zu vermeiden, werden oftmals die Personenströme durch Entzerrung bzw. Vermeidung von Ansammlungen je nach Situation und Räumlichkeit gesteuert bzw. kontrolliert. Besonders an Orten mit größeren Personenströmen, wie z.B. Bildungseinrichtungen, Museen, Supermärkten, Fußgängerzonen oder Bahnsteigen ist die  u.U. von großer Bedeutung. Die Bewegung von Menschen in Räumen kann in Abhängigkeit von der räumlichen Gestaltung (Möblierung, Wegekonzept u.ä.) simuliert werden. In weiterer Folge kann auch die Wahrscheinlichkeit der Übertragung von Krankheitserregern zwischen Menschen bewertet werden.

Um derartige Konzepte für Risikoeinschätzung bei Infektionskrankheiten zu validieren, werden die realen Personenflüsse in einem Museum in verschiedenen Situationen erfasst und mit den simulierten Personenströmen abgeglichen. Die Lokalisation von Personen in Innenräumen erfolgt dabei im Sekundentakt mit einer Genauigkeit von wenigen Zentimetern. Diese genaue Datenerfassung geschieht für bis zu 100 Museumbesucher:innen gleichzeitig. In diesem Projekt werden unterschiedliche Indoor Tracking-Technologien miteinander verglichen und die aussichtsreichste Lösung in adaptierter Form für die Validierung eingesetzt.

Projektpartner

Analysis Simulation Engineering AG, Zürich
Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung Konstanz
inatura Erlebnis Naturschau GmbH, Dornbirn
PerEx GmbH, Stuttgart
Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

Ansprechpartner
Walter Ritter, walter.ritter@fhv.at

Personenströme

Förderung
Das Projekt "eFlow" wird aus Mitteln des Interreg-Programms „Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein“, dessen Mittel vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und vom Schweizer Bund zur Verfügung gestellt werden, gefördert.

FFG
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Klima Energie Fonds