In stationären Altenpflegeeinrichtungen fallen eine Vielzahl von Tätigkeiten an, die auch von kollaborativen Robotern übernommen werden können. Überwachungs-, Dokumentations- und Aktivierungsaufgaben im Heimalltag sind die häufigsten Einsatzgebiete. Voraussetzung ist, dass die Pflegeroboter sich frei in der Einrichtung bewegen, Bewohner und das Personal erkennen sowie mit ihnen situationsabhängig interagieren können.

Mit diesen Möglichkeiten für Aufgabenaufteilung und direkten menschlichen Kontakt kommt die Frage auf, ob Roboter tatsächlich zu einer Entlastung der Pflegekräfte bei gleichbleibender Lebensqualität der Heimbewohner führen können. Diese und ähnliche Fragestellungen werden im Rahmen einer wissenschaftlichen Evaluation des Langzeiteinsatzes von Pflegerobotern in stationären Senioreneinrichtungen behandelt. 

Projektpartner
Universität Konstanz
Caritas Altenhilfe, Konstanz
Alterszentrum Schaffhausen

Ansprechpartnerin
Katrin Paldán, katrin.paldan@fhv.at

Roboter in der Altenpflege

Förderung
Das Projekt "Pflegeunterstützender Roboter" wird aus Mitteln des Interreg-Programms „Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein“, dessen Mittel vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und vom Schweizer Bund zur Verfügung gestellt werden, gefördert. 

Interreg
Schweizerische Eidgenossenschaft
Europäische Union