Digitale Zwillinge ermöglichen die Entwicklung, Optimierung, Inbetriebnahme und Erweiterung von Anlagen, Fertigungsabläufen oder Prozessen oder unterstützen die vorausschauende Planung oder Wartung. Durch die Darstellung dieser virtuellen Abbildungen mittels Augmented Reality Technologien lassen sich eine Reihe an interessanten Anwendungsfällen umsetzen und erforschen:

  • Darstellen der Lernfunktion des Digitalen Zwillings: Während eine reale Maschine seine dem System anfangs unbekannten Bahnen fährt, wird live ein “Geisterbild” der Maschine digital eingeblendet. Dieses virtuelle Abbild erhält seine Bewegungsdaten vom Lernsystem, das durch Beobachtung der realen Situation eine möglichst exakte Nachbildung der Bewegungen anstrebt. Durch die stetige Optimierung der simulierten Position kann das Ergebnis des Lernalgorithmus visuell nachvollzogen werden. Zusätzlich kann der Optimierungsgrad des Lernprozesses in Form einer einfachen Grafik dargestellt werden. 
  • Abschätzen von Distanzen, Größen, etc., um die Planung einer Anlage einfacher und genauer durchführen zu können. Besonders interessant könnte diese Art der Visualisierung beim Ausbau oder Umbau einer bestehenden Anlage werden. Die reale Anlage könnte so durch virtuelle Teile ergänzt werden.  
  • Echtzeit-Ergonomieanalyse: Testen kritischer Posen der Personen, die eine manuelle Tätigkeit in der Anlage ausüben, bevor die Anlage tatsächlich errichtet wird. So ließe sich die Anlage von Beginn an auf ergonomische Aspekte hin optimieren.

Projektpartner
Eberle Automatische Systeme GmbH & Co KG
Fachhochschule Vorarlberg GmbH, Forschungszentrum Digitale Fabrik
Fachhochschule Salzburg GmbH 
Ing. Punzenberger COPA-DATA GmbH 

Ansprechpartner
Andreas Künz, andreas.kuenz@fhv.at

Techniklösung für bessere Schlafqualität

Förderung
Das Projekt “Lernzwilling” wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie, BMVIT gefördert und im Rahmen des FFG Programmes Produktion der Zukunft durchgeführt.

bmvit
FFG